Bundesregierung und Sau­di-Ara­bi­en ver­ein­ba­ren Zusammenarbeit in Luft­si­cher­heits­an­ge­le­gen­hei­ten

16. Oktober 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

„Gemeinsame Erklärung“ vom 27.09.2013 sieht regelmäßigen Informationsaustausch zu Luftsicherheitsangelegenheiten vor.

Der Direktor der Zentralabteilung des saudischen Luftsicherheitsministeriums hat am 27.09.2013 bei der ICAO in Montreal die „Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit und den gegenseitigen Informationsaustausch in Luftsicherheitsfragen“ unterzeichnet.

Auf deutscher Seite wurde die Erklärung vom Leiter der Abteilung Bundespolizei des Bundesministeriums des Innern, die an der Vorbereitung der Erklärung mitgewirkt hatte, und vom stellvertretenden Leiter der Abteilung Luft- und Raumfahrt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterschrieben. Die Erklärung sieht einen regelmäßigen Informationsaustausch zu Luftsicherheitsangelegenheiten vor (z.B. über gesetzliche Vorschriften, Frachtkontrollen und Ausbildung von Sicherheitspersonal).

Darüber hinaus ermöglicht die Erklärung beiden Seiten, Luftsicherheitsverbindungsbeamtean die jeweiligen Botschaften zu entsenden, um auch die Kontakte auf operativer Ebene zu vertiefen. Luftsicherheitsverbindungsbeamte sind ein wichtiger Baustein im Luftfrachtsicherheitskonzept, das die Bundesregierung nach der Entdeckung der sog. Jemen-Luftfracht-Pakete beschlossen hat, die mit einer improvisierten Sprengstoffvorrichtung präpariert waren.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.