Optimierung der jetzigen Organisation der Polizei ist der richtige Weg

11. Oktober 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft anerkennt und respektiert die Motivation von Innenminister Holger Stahlknecht, die Polizei des Landes personell besser aufstellen zu wollen.

DPolG Landesvorsitzender Wolfgang Ladebeck: „Unzweifelhaft hat die Polizei des Landes seit Jahren, insbesondere bedingt durch den unerträglichen Personal- und Stellenabbau, den Aufgabenzuwächsen und den ständigen Personalverlagerungen in Schwerpunktbereiche, ein gewaltiges Personalproblem. So hat die heutige Polizeistruktur auch einige Schwächen. Ich begrüße den Willen des Ministers die derzeitige Organisation der Polizei zu optimieren.“

Eine organisations- und mitarbeiterschonende Optimierung der jetzigen Polizeiorganisation ist der bessere und vor allem auch der verträglichere und kostengünstigere Weg, so Ladebeck weiter.

Die DPolG kann sich eine Optimierung des derzeitigen Drei-Polizeidirektions-Modells, in Magdeburg, Halle und Dessau mit mehr Eigenverantwortung und Stärkung der Polizeireviere vorstellen. „Jedoch sollte aus unserer Sicht in jedem Landkreis ein Polizeirevier als Führungsdienststelle mit nachgeordneten Dienststellen vorhanden sein.“, sagte der DPolG Landeschef. „Die hohe Einsatzbelastung des vorhandenen Personals muss aufhören. Wir brauchen endlich eine Entlastung des Personals in den Basisdienststellen.“

Der Stellenabbau bei der Polizei muss aufhören. Die Landesregierung muss dieses Vorhaben stoppen, denn wir haben in den letzten Jahren in der Polizei bereits über 2000 Stellen eingespart und leisten uns nicht deutlich mehr Polizei als andere Bundesländer.

Die DPolG LSA wird in den nächsten Wochen und Monaten jedoch sehr wachsam und kritisch die Prozesse zur Optimierung der Organisation der Polizei verfolgen.

Ladebeck: „Die Deutsche Polizeigewerkschaft will sich gerne in Projektgruppen der Polizei mit hoher fachlicher und sachlicher Kompetenz einbringen und die erforderlichen Prozesse mitgestalten.“

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