DPolG fordert die schnelle Einführung neuer Polizeiuniformen

10. Oktober 2013 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat bei ihrer Jahresversammlung in Landshut ihre Forderung nach Einführung blauer Uniformen bei Bayerns Polizei bekräftigt. Für den Landesvorsitzenden Hermann Benker stehen Funktionsverbesserungen bei der Polizeiuniform im Vordergrund. Allerdings ist für ihn im Hinblick auf die bundesweit schon lange erfolgte Umstellung auf blaue Uniformen der Farbwechsel auch in Bayern unerlässlich. Zudem haben sich die 120 Delegierten der mit rund 17 000 Mitgliedern größten Polizeigewerkschaft in Bayern für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Polizeibereich ausgesprochen.

Um die Umstellung der Uniform zügig umzusetzen, erwartet Benker, dass das „Rad nicht erst neu erfunden“ wird und jahrelange Diskussionen und Erprobungsphasen vermieden werden. Stattdessen müssen bewährte Uniform- und Finanzierungsmodelle aus anderen Bundesländern als Vorbild dienen. Dies schließt die Entwicklung einzelner Sonderbekleidungen nicht aus. Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer verwies auf verfahrensrechtliche Hürden und geht von einem mehrjährigen Umstellungsprozess aus.

Zur Verbesserung der Vereinbarkeit der Berufstätigkeit in der Polizei mit der Familie fordert die DPolG familienfreundliche Angebote bei der Flexibilisierung von Arbeitszeiten, der Wiedereingliederung, der Teilnahme an dienstlichen Fortbildungsveranstaltungen während familienpolitischer „Auszeiten“, der Kinderbetreuung sowie der Einrichtung von Wohnraum- und Telearbeitsplätzen. „In letzter Konsequenz erfordert dies auch die Aufstockung der Stellen für die „Mobile Reserve“, um die entstandenen Lücken wieder schließen zu können“, so Benker abschließend.

 

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