Aktion gegen Internet-Betrüger

9. Oktober 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Im Rahmen eines gemeinsam geführten Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Rostock wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges, der Geldwäsche und der Urkundenfälschung, haben das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der Kriminalpolizei Rostock am 08.10.2013 bei mehreren Beschuldigten in Mecklenburg-Vorpommern Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden zwei tatverdächtige Männer, gegen die das Amtsgericht Rostock zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock Haftbefehle erlassen hatte, festgenommen.

Die Beschuldigten werden verdächtigt, seit Frühjahr 2011 in einer Vielzahl von Fällen Betrugshandlungen unter Nutzung von Kleinanzeigenportalen im Internet durchgeführt zu haben. Dazu schalteten sie Anzeigen und boten scheinbar günstige Waren wie Haushalts- und Elektronikgeräte, Autozubehör, Freizeit- und Heimwerkerartikel, zumeist im Wert zwischen 500 und 1000 Euro, gegen Vorkasse zum Verkauf an. Die Käufer zahlten die Kaufsumme per Überweisung, erhielten jedoch niemals die Ware. Zur Bezahlung der Kaufpreise eröffneten die Beschuldigten unter Nutzung gefälschter Personaldokumente diverse Bankkonten und hoben die eingegangenen Geldbeträge innerhalb kürzester Zeit zumeist an Geldautomaten ab.

Nach bisherigen Ermittlungen gingen auf den von den Tätern eingerichteten Konten insgesamt fast 200.000 Euro ein.

Im Verlauf der heutigen Durchsuchungsmaßnahmen konnten umfangreiche Beweismittel, wie Computertechnik, diverse Bankunterlagen sowie EC-Karten mit den verwendeten Alias-Personalien sichergestellt werden.

Die Ermittlungen dauern an.

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