Acht weitere Schulen erhalten Qualitätssiegel für vorbildliche Präventionsarbeit

7. Oktober 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

Für ihre vorbildliche Präventionsarbeit gegen Gewalt und Kriminalität wurden heute in Schwerin 8 Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Aus den Händen von Innenminister Lorenz Caffier erhielten sie das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“.

Die beiden Grund- und vier Regionalschulen sowie das Gymnasium und die Berufsschule hatten sich zuvor an einem Wettbewerb beteiligt, der seit dem vergangenen Jahr jährlich einmal vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) ausgewertet wird. Insgesamt tragen nunmehr 33 Schulen in ganz Mecklenburg-Vorpommern das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“. Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) ist, lobte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Schweriner Innenministerium das besondere Engagement der ausgezeichneten Schulen und forderte möglichst viele Schulen zur Nachahmung auf.

„Schulen sind nicht nur Orte des Lernens, sondern hier wird auch soziale Kompetenz vermittelt. Daher spielen sie im Gesamtsystem der Gewalt- und Kriminalprävention eine herausragende Rolle“, so der Minister. „Viele Schulen sind sich dieser Verantwortung bereits bewusst und räumen der Präventionsarbeit in ihrem Schulalltag einen entsprechend hohen Stellenwert ein. Sie verbessern damit nicht nur das Klima an der Schule sondern oft auch unmittelbar in ihrem kommunalen Umfeld. Dafür haben sie unseren Dank und unsere Anerkennung verdient.“

Entwickelt wurde die Idee zur Vergabe des Qualitätssiegels von einer Arbeitsgruppe des LfK, in der neben Mitarbeitern aus den Ministerien für Inneres und Sport sowie Bildung, Wissenschaft und Kultur auch Vertreter der Landespolizei und der Unfallkasse, des Städte- und Gemeindetages und des Landkreistages sowie von kommunalen Präventionsräten mitgewirkt haben. Ein Leitfaden enthält die erforderlichen Qualitätskriterien und das Vergabeverfahren. Demnach kann ein entsprechender Antrag der Schulleitung jeweils bis zum 30. Juni des Jahres beim LfK eingereicht werden. Antragsberechtigt sind alle Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unabhängig vom Schultyp.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury anhand eines Kriterienkataloges. Dieser umfasst z.B. die Zusammenarbeit mit Eltern oder außerschulischen Partnern, Projekte zur Gewaltprävention, Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Gesundheitserziehung und Suchtprävention. Eine besondere Rolle spielt auch die Schülerstreitschlichtung.

Geldzuwendungen sind mit der Verleihung des Qualitätssiegels nicht verbunden. Die Schulen und die Schulträger können das Qualitätssiegel aber nach eigenem Ermessen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Das Siegel ist grundsätzlich fünf Jahre gültig, kann aber bei groben Verstößen gegen die Qualitätskriterien wieder entzogen werden.

Weitere Informationen zum Qualitätssiegel sind erhältlich auf der Internetseite des LfK unter www.kriminalpraevention-mv.de sowie auf dem Bildungsserver unter www.bildung-mv.de.

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