Beförderungsmöglichkeiten bei weitem nicht ausreichend!

4. Oktober 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Hamburg, Interessenvertretungen | Drucken

Langsam – viel zu langsam – geht es bei dem Thema „Beförderungen“ voran. Nachdem bereits Anfang September der Prozess der Maßstabsfindung abgeschlossen sein sollte, hat Senator Neumann endlich Ende letzter Woche die notwendig gewordene neue Beurteilungsrichtlinie unterschrieben. Mit der Erstellung der Beurteilungen kann nun endlich begonnen werden.

Jetzt fehlt noch die Inkraftsetzung der ebenfalls notwendig gewordenen neuen Beförderungsrichtlinie. Der Personalrat hat dieser am 30. September 2013 zugestimmt. Sie muss ebenfalls noch vom Senator unterzeichnet werden.

Endlich ein Hoffnungsstreifen am Horizont der Beförderungsmiesere im Hause der Polizei Hamburg? Wohl kaum! Denn, so wird immer verkündet, richtet sich die Anzahl der Beförderungen nach Maßgabe freigewordener oder freiwerdender Stellen. Schön und gut! Aber was heißt das in Zahlen? Wie viele der dringend benötigten und überfälligen Beförderung von A9 nach A10 sind tatsächlich möglich? Hinter vorgehaltener Hand wird zwischenzeitlich erklärt, dass die Zahl nicht einmal ausreicht, um alle diejenigen zu befördern, die mit dem Prädikat A beurteilt werden.

Und wo bleiben die Ausschreibungen A11 bis A13, die ihrerseits wiederum durch die Kaskadierung im Bereich der Kripo Beförderungsmöglichkeiten ab A9 aufwärts ermöglichen?

Nach der langen Durststrecke im ersten Halbjahr und dem Hoffnungsschimmer Ende Juni ist der Zustand zwischenzeitlich wieder unerträglich! Der BDK fordert deshalb endlich Transparenz über die Anzahl der Beförderungsmöglichkeiten in den einzelnen Statusämtern, über die Zeitschiene und den weiteren Werdegang.

Weiterhin fordert der BDK für die Kolleginnen und Kollegen im ersten Amt ein deutliches Signal, dass die Problematik der zum Teil unerträglich langen Verweilzeiten nicht nur erkannt ist, sondern auch gelöst wird.

Wir werden zeitnah – erneut – auch das Gespräch mit Innensenator Neumann suchen, um ihm die Notwendigkeiten und SEINE Verantwortung zum Thema Beförderungen deutlich zu machen.

Und: Wir werden ihm – ebenfalls erneut – aufzeigen, dass die Systematik der A-Besoldung – auch durch die jüngste Rechtsprechung – sich für den polizeilichen Vollzug als ungeeignet herausgestellt hat. Die Lösung ist und bleibt – daran kommt dauerhaft auch die Politik nicht vorbei – in der Zukunft die sogenannte P-Besoldung!

 

 

 

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.