Bester Rechtspfleger-Nachwuchs seit Jahren

2. Oktober 2013 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Rechtspfleger sind die zweite Säule der dritten Gewalt. Sie zeichnen sich durch Verantwortungsbewusstsein und Urteilskraft sowie Einfühlungsvermögen aus. Der Beruf des Rechtspflegers ist besonders, da er eigenständig und in sachlicher Unabhängigkeit ausgeübt wird. Ich freue mich, dass ich vier Zeugnisse mit dem Prädikat „gut“ und elf mit dem Prädikat „befriedigend“ vergeben kann. Alle der insgesamt 20 Absolventen dieses Jahrgangs haben bestanden. 18 von ihnen bleiben in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Justizministerin Kuder zur feierlichen Übergabe der Zeugnisse in Güstrow.

„Der Beruf des Rechtspflegers hat gute Zukunftsaussichten vor allem in Zeiten, in denen sich die Gerichtsstruktur ändern muss. Rechtspfleger sind die Visitenkarte unserer Gerichte und Staatsanwaltschaften. Denn Rechtsuchende haben eher mit Rechtspflegern zu tun als mit dem Richter am Gericht. Durch fachlich fundierte Entscheidungen und verständnisvollen Umgang mit den Belangen der rechtsuchenden Menschen, tragen Rechtspfleger dazu bei, dass die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin ein hohes Ansehen genießt“, sagte die Ministerin.

Information:

Im Jahr 2013 waren es 20 Rechtspflege-Absolventen, davon 14 Frauen und 6 Männer. In den Jahren 2011 und 2009 waren es je 19 Prüfungsteilnehmer, von denen einer jeweils nicht bestanden hatte. Im Jahr 2013 wurde viermal das Prädikat „gut“ vergeben, in den Jahren zuvor waren es jeweils nur zwei. Das Prädikat „sehr gut“ ist wie in den Jahren zuvor nicht vergeben worden. In M-V gibt es zurzeit 411 Rechtspflegerstellen.