Justizvollzugsbeauftragter Prof. Walter scheidet aus dem Amt

1. Oktober 2013 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Der Justizvollzugsbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Professor Dr. jur. Michael Walter scheidet heute aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt. Justizminister Thomas Kutschaty hat ihm für seine großen Verdienste, insbesondere als ständiger Ansprechpartner der Opfer von Straftaten, der Inhaftierten und deren Angehörigen, sowie als Berater der Regierung bei Gesetzgebungsverfahren, die den Strafvollzug betreffen und bei der Schaffung der Leitlinien für den Justizvollzug gedankt.

Professor Dr. Walter wurde im Januar 2011 zum Justizvollzugsbeauftragten des Landes ernannt. Diese damals neu geschaffene Funktion dient dazu, die Regierung in grundsätzlichen Angelegenheiten des Justizvollzugs als unabhängiger Berater zu unterstützen und als Ombudsmann für den Justizvollzug tätig zu sein. Prof. Dr. Walter hat in seiner Amtszeit insbesondere die opferbezogene Vollzugsgestaltung gefördert und begleitet. „Ich bedauere zutiefst, dass Prof. Dr. Walter aus gesundheitlichen Gründen gezwungen ist, sein Amt aufzugeben. Mit ihm scheidet eine international anerkannte Persönlichkeit aus dem Amt, die unserem Land wichtige Impulse gegeben hat. Ich wünsche ihm für seine Zukunft von ganzem Herzen alles Gute!“ so Justizminister Kutschaty.

Zur Person:

Prof. Dr. Walter wurde 1944 in Lübeck geboren. Er war von 1977 bis 1984 Professor an der Universität Hamburg und seit 1984 an der Universität Köln. Dort leitete er bis zu seiner Emeritierung im Juli 2009 das Institut für Kriminologie und war Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie und Strafrecht. Er arbeitete in mehreren Reformkommissionen mit und war von 2002 bis 2006 Vorsitzender des Landespräventionsrates von Nordrhein-Westfalen. Er ist nach wie vor Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten.

 

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