Nach Angriff auf Bundespolizisten – Hohe Geldstrafe für Fußballstörer

30. September 2013 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Das Amtsgericht Leipzig hat gegen einen Anhänger aus der Ultraszene des Drittligisten Halleschen FC eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von insgesamt 14.700 Euro (210 Tagessätzen á 70 Euro) verhängt.

Der Mann hatte im Februar 2011 einen Bundespolizisten angegriffen und bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet.

Der Verurteilte befand sich am 26. Februar 2011 auf der Rückreise von Chemnitz nach Halle/Saale, wo der Chemnitzer FC gegen den Halleschen FC gespielt hatte. Auf Höhe von Bad Lausick trat der vermeintliche „Fußballfan“ an diesem Tag erstmals in Erscheinung, indem er eine Flasche in Richtung der eingesetzten Begleitkräfte der Bundesbereitschaftspolizei warf. Nach einigen ernsten Worten beruhigte sich der Mann vorerst, hob die Scherben auf und begab sich in ein anderes Abteil.

Dort provozierte er jedoch einen weiteren Bundespolizisten, sprang ohne Vorwarnung auf ihn zu und setzte mit geballter Faust zum Schlag in dessen Gesicht an. Nur durch das schnelle Eingreifen andere Einsatzkräfte konnte das Einschlagen auf den Beamten verhindert werden. In der Folge leistete der Mann bei seiner Festnahme aktiven Widerstand, beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizisten.

Das Amtsgericht Leipzig hat nun gegen den Gewalttäter eine empfindliche Strafe ausgesprochen.

Das Urteil ist rechtskräftig.

 

Quelle: Bundespolizeipräsidium

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