Mehr Mediation wagen!

30. September 2013 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

10. Konfliktmanagement – Kongress lotet Chancen von Mediation in der Politik aus

Unter dem Motto „Mehr Mediation wagen“ hat sich der diesjährige Konfliktmanagement-Kongress in Hannover schwerpunktmäßig der Verbindung zwischen Mediation und Politik gewidmet.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Frau Professorin Gesine Schwan („Politik, Mediation und Grundkonsens“) standen in acht Foren insgesamt 17 Vorträge von Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und aus der Schweiz auf dem Programm.

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz: „Bürgerbeteiligung gerade bei Infrastrukturvorhaben so zu gestalten, dass Vorhaben sachgerecht durchzuführen sind und gleichzeitig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden, ist gewiss nicht ganz einfach. Eine gute Bürgerbeteiligung kann allerdings, davon bin ich als Mediatorin persönlich überzeugt, von Grundsätzen und Einsichten der Mediation wie Wertschätzung, Authentizität und offene Kommunikation profitieren.“

Rund 300 Mediatoren, Juristen, Planer, Projektsteuerer, Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Unternehmen, aber auch Abgeordnete kamen zu dem seit Monaten ausgebuchten Fachkongress im Gebäude des Landgericht Hannover zusammen, um sich über dieses Schwerpunktthema zu informieren und auszutauschen. Daneben ging es um methodische Fragen wie den Umgang mit Kindern in der Mediation, den Einsatz von Metaphern und die besondere Berücksichtigung individueller Persönlichkeitsstrukturen der Beteiligten einer Mediation.

Der Konfliktmanagement-Kongress findet bereits zum 10. Mal statt. Er hat sich zu einer festen Größe unter den Mediationskongressen entwickelt. Und es wird weiter gehen.

Niewisch-Lennartz: „Wir planen bereits den 11. Kongress für das Jahr 2014. Der Schwerpunkt wird dann die Verbindung von Kultur und Mediation sein.“

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