Opferschutz ist nur mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen zu optimieren

27. September 2013 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Der Präventionsgedanke kann gar nicht früh genug an unsere Kinder herangetragen werden. Schon die Kleinen sollten spielerisch beigebracht bekommen, wie Konflikte gewaltfrei zu lösen sind. Denn wenn Straftaten vorgebeugt werden kann, also wenn sie gar nicht erst begangen werden, so ist das der beste Opferschutz, den wir leisten können“, sagte Justizministerin Kuder bei der Übergabe des Präventionspreises des WEISSEN RINGS in Rostock.

„Ich freue mich, dass die Preisträgerin Renate Spilker geehrt wird. Sie hat seit 2009 an der Rostocker Borwin-Schule das Projekt „Prävention im Team“ geleitet, bei dem es eben darum geht, Konflikte mit Sprache und Dialog zu bewältigen. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass dieses Thema in ein passendes Theaterstück verarbeitet ist, das vor Eltern und Verwandten aufgeführt wird“, sagte die Ministerin.

„Ich danke dem WEISSEN RING, Außenstelle Rostock, dass er sich hier seit über 20 Jahren aktiv für ein Leben ohne Kriminalität und Gewalt einsetzt. Jede verhinderte Straftat schützt Leben. Doch auch der Opferschutz muss von Jahr zu Jahr optimiert werden. Der WEISSE RING setzt dabei auf neue zielgerichtete und der Zeit angepasste Präventionsmaßnahmen. Das begrüße ich sehr“, sagte Justizministerin Kuder abschließend.

 

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