Zukunftsanforderungen für die Kriminalpolizei

26. September 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Die spezialisierte Ausbildung von jungen Kriminalistinnen und Kriminalisten ist die zentrale Forderung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter auf dem Bundesdelegiertentag in Suhl.“Kompetente und kreative Ermittler braucht das Land“, fordert der BDK-Vorsitzende André Schulz eine bessere Ausbildung heute in Suhl um sich den Herausforderungen der digitalen und grenzüberschreitenden Kriminalität erfolgreich stellen zu können.

In Suhl erklärte der Bundesvorsitzende des Deutschen Richterbundes Christoph Frank, dass für die gemeinsame Arbeit von Kriminalpolizei und den Justizbehörden die vom BDK geforderte spezialisierte Ausbildung notwendig ist. „Der Dschungel polizeilicher Ausbildungskonzepte in ganz Deutschland bleibt der Justiz nicht verborgen“, sagte Frank in Suhl.

Dr. Markus Hellenthal, Vizepräsident bei IBM unterstützt die BDK-Forderung mit der Frage: „Warum holt die Polizei nicht die jungen Leute, die für eine spezialisierte Kriminalitätsbekämpfung gebraucht werden?“

Prof. Hartmut Brenneisen, Dekan der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Schleswig-Holstein unterstützte die Forderung des BDK mit dem Hinweis, dass kriminalpolizeiliches Wissen nicht mit einem Allgemeinwissen bekannter TV-Fragerunden zu vergleichen ist.

Die Forderung des BDK nach einer spezialisierten kriminalistischen Ausbildung wird bisher nur den vier Bundesländern Hamburg, Berlin, Hessen und Schleswig-Holstein umgesetzt. In Thüringen gibt es seit dem Sommer einen Prüfauftrag des Innenministers eine solche Ausbildung einzuführen.

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