Ausbildung der polizeilichen Führungskräfte auf höchstem Niveau

26. September 2013 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat die gute Ausbildung der Polizistinnen und Polizisten in ganz Deutschland gelobt. „Die Beamten und besonders die Führungskräfte der Polizei müssen sich immer wieder neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen“, sagte Lewentz bei der Verabschiedung des fünften Masterstudienganges der Deutschen Hochschule der Polizei am Donnerstag in Münster. Das über viele Jahre entwickelte gemeinsame Bildungsangebot der Länder und des Bundes bilde ein gutes Fundament für den Polizeiberuf mit Führungsverantwortung.

„Wir brauchen kompetente Führungskräfte, die in der Lage sind, tragfähige Lösungen für neuartige Probleme zu finden“, betonte Lewentz. Der Innenminister nannte als einige der künftigen Herausforderungen die Umsetzung der Schuldenbremse, den Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz sowie die Chancen der neuen Medien. Vor diesem Hintergrund sei es ein konsequenter Schritt gewesen, die Polizei-Führungsakademie in Münster zu einer Hochschule mit universitärem Charakter weiterzuentwickeln. „Um diese gute und intensive Ausbildung unserer Führungskräfte werden wir von vielen beneidet. Mir fallen nicht viele Arbeitgeber ein, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so umfassend qualifizieren“, fügte Lewentz hinzu.

Die Deutsche Hochschule der Polizei ist zentrale Ausbildungsstätte für die Beamtinnen und Beamten des höheren Polizeidienstes. Der zweijährige Masterstudiengang baut auf den dreijährigen Bachelor- oder Fachhochschulstudiengängen bei den Hochschulen der Polizeien des Bundes und der Länder auf. Er beginnt im ersten Jahr dezentral beim Bund sowie in den Ländern und endet nach dem zweiten Studienjahr, das zentral in Münster-Hiltrup absolviert wird. Die Studierenden sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die nach einer mehrjährigen Bewährungszeit im Polizeidienst und einem strengen Auswahlverfahren für das Studium zugelassen werden. In diesem Jahr haben 114 Personen den Masterstudiengang absolviert, darunter vier Absolventen aus Rheinland-Pfalz. Das Land Rheinland-Pfalz hat zurzeit den Vorsitz des Kuratoriums der Hochschule inne.

 

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