Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten weiter ausbauen

20. September 2013 | Themenbereich: Hessen, Kriminalität | Drucken

Innenminister Boris Rhein warb heute für den Ausbau von Videoüberwachungsanlagen an Kriminalitätsbrennpunkten in ganz Hessen. Anlass dafür war der offizielle Start der Videoüberwachung an den Bahnhöfen in Bad Vilbel und Karben, die die Landesregierung mit 47.000 Euro unterstützt.

„Die Städte Bad Vilbel und Karben leisten mit der Errichtung der Videoüberwachungsanlagen an ihren Bahnhöfen einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Die Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten schützt die Menschen vor teils schweren Straftaten und hilft dabei Kriminelle zu überführen“, so Innenminister Boris Rhein.

Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten ist ein wirkungsvolles Instrument zur Abschreckung von potentiellen Tätern und zur Aufklärung von Straftaten. An den videoüberwachten Örtlichkeiten wurden im Jahr 2012 insgesamt 1.800 Straftaten registriert, 2006 waren es noch 3.976.

Im Jahr 2009 gab es in Hessen elf Aufzeichnungsanlagen mit insgesamt 48 Kameras, inzwischen ist es gelungen bis heute diesen Bestand auf 20 Bildaufzeichnungsanlagen mit insgesamt 114 Kameras auszubauen.

Innenminister Boris Rhein hob dabei hervor, dass der Einsatz von Videokameras an Kriminalitätsbrennpunkten auch dafür sorge, Angsträume zu reduzieren und der Bevölkerung das Unbehagen zu nehmen, sich an solchen öffentlichen Plätzen und Orten zu bewegen.

„Hessen war bereits im Jahr 2000 das erste Bundesland, das mit der Einführung von Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze begonnen hat. Dies war und ist der richtige Weg Kriminalitätsbrennpunkte zu entschärfen, das zeigen die guten Ergebnisse. Die Videoüberwachung ist eine sinnvolle Ergänzung der Polizeiarbeit. Daher ist die weitere Einrichtung punktueller Videoüberwachung zielführend“, so Innenminister Boris Rhein.

Die Landesregierung unterstützt Kommunen, die Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten planen. Eine Arbeitsgruppe der Polizei hat dazu „Handlungsempfehlung für die Errichtung und den Betrieb von Videoüberwachungsanlagen im öffentlichen Raum“ erarbeitet sowie die wichtigsten Informationen „auf einen Blick“ zusammengefasst.

„Der Einsatz moderner Videotechnik kann auf Dauer nur Erfolg haben, wenn er in ein polizeiliches Gesamt- und Begleitkonzept insbesondere für die nähere Umgebung der videoüberwachten Plätze eingepasst ist. Dieses Konzept wiederum muss auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abgestimmt sein. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Vollzugspolizei und der Kommune sehr wichtig. Dafür hat die Landesregierung die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen“, machte Innenminister Boris Rhein abschließend deutlich.

 

 

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