Kriminalprävention hat hohen Stellenwert

10. September 2013 | Themenbereich: Prävention, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenstaatssekretärin Heike Raab hat die wichtige Bedeutung von Kriminalprävention in den Kommunen hervorgehoben. „Prävention geht uns alle. Gewalt zu verhindern, ein friedliches Miteinander zu fördern und Opfer zu schützen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft“, sagte Raab bei der Fachtagung „Kommunale Kriminalprävention – Zwischenbilanz und Optimierungsmöglichkeiten“ am Dienstag in Mainz. Der Präventionsgedanke habe in den 90er Jahren in Rheinland-Pfalz eine Bewegung in Gang gesetzt. In den Kommunen seien mehr als 100 Kriminalpräventive Räte ins Leben gerufen worden. Nun gelte es, die Arbeit der Gremien mit den vielen Ehrenamtlichen Mitwirkenden und den Leitgedanken der kommunalen Kriminalitätsprävention zu optimieren und nachhaltige Qualität zu gewährleisten.

„Die kommunale Kriminalprävention ist eine Idee mit bestechender Vernünftigkeit. Ich glaube, viele Kommunalpolitiker haben im Laufe der Jahre erkannt, dass in der kommunalen Kriminalprävention viele kommunalpolitische Chancen stecken“, betonte Raab. Sie müsse als dauerhafter Planungsgegenstand von Städten und Gemeinden gesehen werden. Daher werde die Landesregierung nun einen Evaluationsprozess eng begleiten und ab dem kommenden Jahr regelmäßige Workshops anbieten. „Mit ihrer Wohnungspolitik sowie Sozial- und Jugendpolitik setzen und beeinflussen Kommunen – direkt oder indirekt – kriminalpräventive Rahmenbedingungen“, sagte die Innenstaatssekretärin. Die Effekte kommunalen Handels in kriminalpräventiver Hinsicht mit zu bedenken, sei eine dauerhafte Aufgabe.

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