Tag der offenen Tür bei Freiwilliger Feuerwehr Schenefeld

9. September 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Andreas Breitner hat die Freiwilligen Feuerwehren als unverzichtbar für die Sicherheit in der Gemeinde und den Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein bezeichnet. „“Freiwillige Feuerwehren halten die Kommunen von Kosten frei, die sie im Zeitalter chronisch knapper Finanzmittel unmöglich schultern könnten““, sagte Breitner am Samstag (7. September) während eines Tages der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld (Kreis Pinneberg), die in diesem Jahr auf ihr 125-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Für die Sicherheitsarchitektur des Landes sei der Charakter der Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit ohne realistische Alternative.

Wie wichtig ein funktionierendes und flächendeckendes Feuerwehrwesen in Schleswig-Holstein sei, habe das Elbehochwasser im Juni eindrucksvoll gezeigt. Zur Abwehr der Flut seien nicht nur Feuerwehren aus Schleswig-Holstein in Lauenburg im Einsatz gewesen, schleswig-holsteinische Feuerwehren hätten auch länderübergreifend in Sachsen-Anhalt Hilfe geleistet. „“Unser Land hat leistungsfähige Feuerwehren, die den Menschen Sicherheit für Leben und Eigentum bieten““, sagte der Minister.

Die Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr ist nach Aussage von Breitner in erster Linie kein Freizeitvertreib. „“Freiwillige Feuerwehren erfüllen einen öffentlichen Auftrag““, sagte der Minister. Die Frauen und Männer in den Wehren trügen eine große Verantwortung für das Gemeinwesen. Die Gesellschaft müsse dafür dankbar sein, dass Menschen neben ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen auch nach 125 Jahren Zeit und Energie für die Sicherheit ihrer Gemeinde einsetzten.

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