BDK setzt sich bei Innenminister für Fachkräfte der Bundespolizei ein

6. September 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Friedrich führte im Beisein von Staatssekretär Fritsche und Abteilungsleiter „B“ Hammerl am 24.07.13 ein Gespräch mit dem Hauptpersonalrat (HPR) der Bundespolizei (BPOL) im BMI

Im Gespräch wurde auch die Gewinnung von Fachkräften für spezielle Verwendungen thematisiert. Der BDK fordert bekanntlich seit vielen Jahren die Stärkung des Spezialistentums. In der Konsequenz unterstützte das HPR-Mitglied Stefan Dietlin für den BDK Verband BPOL nicht nur diese Forderung, sondern erinnerte den Minister auch daran, dass im Zuge der Reform viele Fachleute aus ihren Spezialverwendungen gedrängt wurden und aufwändig ersetzt werden mussten. Er bekräftigte die langjährige BDK-Forderung nach aufgabenorientierter Aus- und Fortbildung sowie fairen und gerechten Perspektiven für Fachaufstiege – nicht nur für die Kriminalisten, aber auch für die Kriminalisten der BPOL!

Die Beschäftigten können sich über das Ministergespräch im Intranet der BPOL ausführlich informieren.

Ergänzend wird festgestellt, dass die BPOL, gemäß ihrer gesetzlichen Aufgabenzuweisungen, eine facettenreiche Tätigkeitsvielfalt aufzuweisen hat, die sie insgesamt als „Sonder-“ bzw. als eine spezialisierte Polizei ausweist. Daher erscheint es nicht nachvollziehbar, dass ein vermeintlich „allgemeinpolizeilicher“ Aufgabenanteil zum Sprachgebrauch der BPOL gehört. Dieser Defintion steht z. B. auch die spezielle Aufgabenwahrnehmung an großen Bahnhöfen und Flughäfen sowie an Schengen-Binnengrenzen entgegen. Letztlich gibt es in der BPOL nur besondere Aufgabenfelder mit ihren spezifischen dienstlichen Bedürfnissen.

Die Gewinnung von externen Fachkräften sollte durch die sachgerechte Förderung der eigenen Spezialisten konsequent ergänzt werden. Die „eierlegende Wollmilch-Einheitspolizei“ hat sich nicht als zukunftsfähig erwiesen und damit ausgedient!

Der BDK wird sich weiter gezielt für die Kriminalisten der BPOL in den verschiedenen Laufbahngruppen einsetzen: in den BPOLI KB, den Ermittlungsdiensten der örtlichen BPOLI, den kriminalistischen Lehrkräften, den (Zivil-)Fahndern der BPOLI, etc. Die Mühlen der Politik und der Behörden mahlen leider langsam, aber auf Dauer können sich die Verantwortlichen den Zeichen der Zeit nicht entziehen. Es gibt immer noch vieles gutzumachen! Wer das unterstützen möchte, wählt den BDK: als eigene Berufsvertretung und auf dem Stimmzettel: Auch die nächsten Personalratswahlen kommen bestimmt.

 

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