25-jähriges Bestehen des Vereins Projekt Brückenbau e. V. in Celle

4. September 2013 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz sprach heute in ihrem Grußwort zum 25-jährigen Bestehen des Vereins Projekt Brückenbau e. V. in Celle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anlaufstelle für Straffällige ihren Dank für die engagierte Arbeit des bereits 1988 gegründeten Vereins aus. Der Verein besteht aus einem Projektleiter, einer Verwaltungsfachangestellten sowie 20 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Niewisch-Lennartz: „Mein besonderer Dank gilt heute auch all den Ehrenamtlichen, die das Projekt und damit die Menschen, die ihre Hilfe benötigen und gern in Anspruch nehmen, tatkräftig unterstützen.“

Zu den Aufgaben der Anlaufstelle gehört neben der Öffentlichkeits- und Gremienarbeit die Betreuung von Inhaftierten in den Justizvollzugsanstalten, die Beratung und Begleitung von Haftentlassenen sowie die Anleitung und Schulung von Ehrenamtlichen. Der Verein leistet so einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung von Straffälligen und deren Reintegration in die Gesellschaft. Die Landesregierung fördert Anlaufstellen für Haftentlassene landesweit mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Das Projekt Brückenbau e. V. in Celle wird vom Land Niedersachsen jährlich mit 54.640,00 € gefördert.

Die Ministerin hob abschließend die besondere Bedeutung des Vereins für die Haftentlassenen hervor: „Gerade bei Haftentlassenen, bei denen keine Bewährungs- oder Führungsaufsicht angeordnet wird, schließen Sie eine große Lücke in unserem System. Daher fördern wir Ihre Arbeit auch finanziell – und wollen dies auch in Zukunft noch verstärkt tun.“

 

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