Videoüberwachung an Bahnhöfen

2. September 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

Das Bundesministerium des Innern und die Deutsche Bahn AG haben eine Grundsatzvereinbarung zu Ausbau und Modernisierung der Videoüberwachung und -aufzeichnung an Bahnhöfen abgeschlossen. In den kommenden sechs Jahren sollen rund 36 Millionen Euro in das gemeinsame Programm fließen. Darüber hinaus werden weitere Mittel von etwa 24 Millionen Euro von der Bahn in die Weiterentwicklung der 3-S-Zentralen, die für Sicherheit, Sauberkeit und Service stehen, und damit in die Sicherheit der Bahnhöfe investiert.

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: „Die bewährte vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG wird fortgeführt. Diese Vereinbarung leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern.“

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG: „Auch wenn unsere Züge und Bahnhöfe bereits sichere Orte sind: Wir wollen noch mehr in die Sicherheit unserer Reisenden investieren und ihr Sicherheitsgefühl weiter verstärken.“

Bei der DB liegt der Schwerpunkt auf der Videobeobachtung, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Bundespolizei verantwortet die Videoüberwachung sowie die Aufzeichnung und Auswertung der Bilder. Sie setzt die Videotechnik zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf dem Gebiet der Bahnanlagen und zur Strafverfolgung ein.

Die Installation der neuen Videotechnik wird von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn gemeinsam geplant. Die konkrete Umsetzung des Programms erarbeiten DB und Bundespolizei in den kommenden Monaten gemeinsam. Die dafür infrage kommenden Bahnhöfe werden derzeit gemeinsam anhand polizeilicher und bahnbetrieblicher Kriterien ausgewählt und anschließend priorisiert und projektiert.