Polizei zieht sich bei ihrer Präventionsarbeit zurück!

23. August 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), kritisiert ein Schreiben aus dem Schweriner Innenministerium. Danach wird beabsichtigt, die polizeiliche Präventionsarbeit für das Haushaltsjahr 2014, um fast 25% zu kürzen.

Der GdP Landesvorsitzender Christian Schumacher warnt davor, „die Präventionsarbeit der Polizei wird dann zukünftig nicht mehr so durchführbar sein, wie sie heute gerade noch möglich ist. Das ist ein verheerendes Signal.“

Die Polizei genießt Vertrauen und eine hohe Achtung bei der Bevölkerung. Kitas, Schulen und Vereine könnten die bisherige Präventionsarbeit der Polizei nicht ersetzen.

„Für mich ist diese Kürzung ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Polizei mehr und mehr als Kostenfaktor gesehen wird. Dabei ist gerade Prävention für eine bürgernahe Polizei, wie sie immer wieder beschworen wird, wichtig“, so Schumacher weiter.

 

1 Kommentar
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  1. Warum nur?
    Politik benötigt Kriminalität, damit sie diese mit politischen Mitteln bekämpfen kann!
    Präventive Arbeit der Polizei ist da nur hinderlich, insbesondere so sie Wirkung zeigt!
    Da ist die Kürzung um 25% nur politisch Logisch!
    Die Politik muss hier, im eigenen Interesse, Ausgleichend tätig werden, was wäre die Polizei ohne ausreichend Kriminalität?

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