Deutsche Polizei übergibt Trainingszentrum in Kunduz

22. August 2013 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes hat der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Klaus-Dieter Fritsche, das Polizeitrainingszentrum Kunduz an das afghanische Innenministerium übergeben.

Im Beisein des stellvertretenden Kommandeurs ISAF, Generalleutnant John Lorimer, und Generalmajor Jörg Vollmer, Kommandeur Regionalkommando Nord, haben zahlreiche afghanische und ausländische Persönlichkeiten an der Veranstaltung teilgenommen.

Für das Engagement Deutschlands bedankte sich Mohammad Anwar Jegdalek, Gouverneur der Provinz Kunduz. Er lobte die Professionalität der Polizei und der Bundeswehr.

Seit 2002 unterstützt Deutschland die afghanische Regierung beim Aufbau einer afghanischen Polizei. Dazu investiert Deutschland jährlich rund 70 Millionen Euro in Ausbildung, Infrastruktur und Gehälter der Polizei. Insgesamt wurden 4600 Polizisten seit 2010 in Kunduz ausgebildet. 

Mit 528 Ausbildungsplätzen ist es neben Faizabad die zweite Trainingseinrichtung, die in afghanische Verantwortung übergeben wurde. Damit hat das German Police Project Team in Afghanistan bereits über 50.000 Polizisten aus- und weitergebildet.

Mit der Übergabe des Polizeitrainingszentrums ist ein weiterer Schritt hin zur Eigenständigkeit afghanischer Sicherheitskräfte getan. Bis Ende des Jahres wird auch die Bundeswehr ihr Feldlager in Kunduz übergeben, was mit der afghanischen Regierung und den internationalen Partnern vereinbart wurde.

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