Innenminister übergibt vier mobile Jugendverkehrsschulen

21. August 2013 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Die Verkehrssicherheitsarbeit mit Kindern ist heute erneut verbessert worden. Innenminister Markus Ulbig übergab heute Vormittag in Weißeritz vier mobile Jugendverkehrsschulen an die Landesverkehrswacht Sachsen e.V.

Innenminister Ulbig: “Jugendverkehrssicherheitsarbeit ist von großer Bedeutung. Hier geht es um die Gesundheit, um das Leben unserer Kinder. Dafür können wir nicht genug tun. Ein Ausdruck der engagierten Verkehrssicherheitsarbeit ist, dass im Jahr 2012 69 Kinder weniger im Straßenverkehr verunglückten. Dennoch ist jedes bei einem Verkehrsunfall verunglückte Kind eines zu viel.“

Der Freistaat förderte die Beschaffung der vier Fahrzeuge (VW Crafter, VW T5, Mercedes Benz, Renault) mit insgesamt 89.277 Euro.

Die vier Fahrzeuge werden bei den Gebietsverkehrswachten Leipziger Land, Muldental, Mittleres Erzgebirge und Plauen bei der praktischen Radfahrausbildung mit Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen zum Einsatz kommen.

Ziel dieser praktischen Ausbildung: Die Kinder können das im theoretischen Unterricht gemäß Lehrplan der Grund- und Förderschulen erlangte Regel- und Verkehrswissen in den Jugendverkehrsschulen anwenden und realitätsnah üben, ohne den tatsächlichen Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein.

In den Jahren 2007 bis 2013 hat das Sächsische Staatsministerium des Innern neben insgesamt 18 mobilen Jugendverkehrsschulen auch eine stationäre Jugendverkehrsschule sowie vier mobile Kindergarten-Verkehrsschulen gefördert. Darüber hinaus gab es Unterstützung bei der Neuausstattung bzw. Ersatzbeschaffung mit Übungsgeräten. Alles in allem entspricht dies in den sieben Jahren einer Fördersumme von 505.945 Euro.

Allein in diesem Jahr beträgt die Fördersumme insgesamt 95.000 Euro und liegt damit 25.000 Euro höher als in den vergangenen Jahren. Neben der Einrichtung können mit dem Geld Geräte wie die Ampelanlage für die mobile Jugendverkehrsschule der Zwickauer Verkehrswacht e.V. beschafft sowie Jugendverkehrsschul-Fahrzeuge landeseinheitlich beklebt werden.

Derzeit gibt es in Sachsen mehr als 50 mobile und stationäre Jugendverkehrsschulen.

 

Hintergrund:

Im Jahre 2012 verunglückten sachsenweit bei Verkehrsunfällen 1.280 Kinder und damit 5, 1 Prozent weniger als im Vorjahr (1.349). Das Radfahren stand 2012 an dritter Stelle. 362 Kinder verunglückten dabei, es kam kein Kind ums Leben. 2011 starben drei Kinder als Radfahrer, insgesamt 431 Rad fahrende Kinder verunglückten in diesem Jahr.

 

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