Kein Pardon bei Korruption

19. August 2013 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Im Kampf gegen Korruption kennt das schleswig-holsteinische Innenministerium kein Pardon. Ressortchef Andreas Breitner verlängerte jetzt mit seiner Unterschrift unter eine Selbstverpflichtungserklärung die Mitgliedschaft seines Hauses bei Transparency International – Deutschland (TI/D) um weitere drei Jahre. „“Im Kampf gegen Korruption darf es kein Pardon geben““, sagte Breitner am Montag (19. August) in Kiel. Korruption verursache erhebliche wirtschaftliche Schäden und sei kein Kavaliersdelikt.

„“Der entschlossene Kampf gegen Korruption ist bereits seit Jahren ein Schwerpunkt der Landespolitik““, sagte Breitner. Er erinnerte daran, dass das schleswig-holsteinische Innenministerium im Jahr 2009 das erste Ressort einer Landesverwaltung in Deutschland war, das Mitglied von Transparency International – Deutschland (TI/D) wurde. In der Korruptionsbekämpfung werde man weiterhin auf eine Mischung aus Prävention und Repression setzen und auf Fachkonferenzen für eindeutige Empfehlungen zur Korruptionsbekämpfung streiten.

Transparency International ist ein 1993 gegründeter gemeinnütziger Verein, der Im Verbund mit seinen Schwesterorganisationen in anderen Ländern die Korruption auf nationaler und internationaler Ebene bekämpft. Wer Mitglied bei Transparency International werden will, muss sich klar und sichtbar zu einer Anti-Korruptionspolitik bekennen, sich für Korruptionsprävention engagieren und konsequent gegen Korruption einschreiten.

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