Schulstart erfordert mehr Aufmerksamkeit von Autofahrern

16. August 2013 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Innenminister Roger Lewentz ruft die Autofahrer zum Start des neuen Schuljahrs am kommenden Montag zu besonderer Aufmerksamkeit auf. „Für Erstklässler ist der Schulweg eine völlig neue Erfahrung und Herausforderung. Deshalb gilt besonders in Wohngebieten und Straßen rund um Schulen: langsam fahren und jederzeit bremsbereit sein“, sagte Lewentz am Freitag in Mainz. Kinder benötigten als schwächere Verkehrsteilnehmer besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Gerade jüngere Kinder könnten weder Entfernungen und Geschwindigkeit eines herannahenden Autos oder Motorrads richtig einschätzen, noch könnten sie über parkende Fahrzeuge hinweg schauen.

Die Polizei rät Eltern zudem: Wird ein Teil des Weges mit dem Schulbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, sollte das sichere Verhalten an Haltestellen sowie beim Ein- und Aussteigen besprochen und geübt werden. Erhöhte Sichtbarkeit – besonders in der dunklen Jahreszeit – schaffen Schulranzen mit Reflektoren und spezielle Kleidung mit reflektierenden Elementen. Das Fahrrad eignet sich frühestens nach der Fahrradprüfung in der vierten Klasse für den Schulweg. Wer seine Kinder mit dem Auto zur Schule fährt, muss wie bei jeder Fahrt passende und zugelassene Kindersitze verwenden. Falsch gesicherte oder gar ungesicherte Kinder sind bei Unfällen einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt.

Innenminister Lewentz verwies in diesem Kontext auf die Präventionsleistungen der Polizei im Land. „Ich wünsche allen Kindern einen sicheren Schulanfang und freue mich, dass die rheinland-pfälzische Polizei aktiv dazu beiträgt. Besonders die frühe Verkehrserziehung der Polizeipuppenbühne, die Informationen der polizeilichen Verkehrssicherheitsberater in Schulen und Kindergärten, flächendeckende Radverkehrsausbildung für alle Grundschulen im Land und nicht zu Letzt der jährliche Landeskontrolltag ‚Sicherheit auf Schulwegen‘ helfen, die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr zu erhöhen“, sagte Lewentz.

 

 

 

 

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