Innensenator kritisiert gewalttätige Demonstranten anlässlich einer NPD-Kundgebung

16. August 2013 | Themenbereich: Bremen, Innere Sicherheit | Drucken

Nach der Auflösung einer NDP-Kundgebung durch die Polizei auf dem Vegesacker Hauptbahnhof am Mittwochnachmittag hat Innensenator Ulrich Mäurer gestern (14.8.2013) das Vorgehen einer Gruppe von Gegendemonstranten aus dem autonomen Spektrum scharf kritisiert.

Mitglieder der Gruppe hatten Polizeibeamte angegriffen und mit Steinen und Eiern beworfen. „Gegen diese Leute werden wir konsequent wegen Landfriedensbruch und versuchter Körperverletzung vorgehen“, so Mäurer.

Zugleich betonte er: „Es ist absolut in Ordnung, dass Bürgerinnen und Bürger gegen die menschenverachtenden Parolen der NPD demonstrieren und auf die Straße gehen. Gewalt wird aber nicht toleriert.“ Mäurer lobte in diesem Zusammenhang die Beamtinnen und Beamten sowie die Einsatzleitung der Polizei, die die Kundgebung der NPD kurz vor 16 Uhr auflöste. Sie habe umsichtig und vorbildlich gehandelt.

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