Brandenburger Justiz bildet weiter Nachwuchs aus

16. August 2013 | Themenbereich: Brandenburg, Justiz | Drucken

Die Attraktivität der dreijährigen Ausbildung zur Justizfachangestellten bzw. zum Justizfachangestellten in Brandenburg ist ungebrochen. Die 14 jungen Frauen und zwei jungen Männer aus dem Kreis der ursprünglich 164 Bewerber werden heute von Justizstaatssekretär Ronald Pienkny in der Berufsschule im Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“ in Brandenburg an der Havel herzlich willkommen geheißen.

Pienkny: „Für die Auszubildenden beginnt eine spannende, interessante und höchst anspruchsvolle Zeit. Am Ende der Ausbildung, als Justizfachangestellte, leisten sie später einen bedeutsamen Beitrag zum Funktionieren der Gerichtsbarkeiten und der Staatsanwaltschaften. Somit verhelfen auch sie den Bürgerinnen und Bürgern zu dem, worauf sie einen verfassungsrechtlichen Anspruch haben: Sie verhelfen ihnen zu ihrem Recht.“

In den kommenden drei Jahren werden die 16 angehenden Justizfachgestellten den Justizalltag an den vier Ausbildungsgerichten in Brandenburg an der Havel, Fürstenwalde/Spree, Cottbus und Neuruppin erfahren. An diesen Amtsgerichten werden nicht nur Theoriekenntnisse, sondern auch die erforderlichen praktischen Fertigkeiten vermittelt. Darüber hinaus gewinnen die Auszubildenden Einblick in den Arbeitsalltag der Justizfachangestellten bei Staatsanwaltschaften und Landgerichten.

Die so facettenreiche wie anspruchsvolle Ausbildung zur Justizfachangestellten bzw. zum Justizfachangestellten genießt auch wegen der über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Ausbildungsinhalte über die Grenzen Brandenburgs hinaus seit Jahren ein hohes Ansehen.

Auch wenn mit Rücksicht auf die Stellensituation in der Justiz eine unbefristete Übernahme der Auszubildenden gegenwärtig nicht sicher prognostiziert werden kann, werden sich in den weiteren Jahren angesichts steigender Altersabgänge Beschäftigungsperspektiven ergeben.

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