Gewalttätigkeit darf nicht ungestraft bleiben

15. August 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

„Die Verurteilung der Täter vom Alexanderplatz, deren Schläge und Tritte zum Tod des Jonny K. geführt haben, ist angemessen. Wir erleben auf deutschen Straßen und Plätzen nicht die Steigerung der Anzahl der Gewaltstraftaten, sondern eine steigende Intensität in der Brutalität der Gewalttätigkeit, der es zu begegnen gilt“, resümiert der stell. BDK-Bundesvorsitzende Bernd Carstensen.

Gewaltstraftäter müssen hohem polizeilichem Ermittlungs- und Fahndungsdruck ausgesetzt sein und die Täter müssen wissen, dass ihnen hohe Strafen drohen. Gewalttätigkeit darf keine Akzeptanz in unserer Gesellschaft finden. Das Recht des körperlich Stärkeren hat keine Gültigkeit. Darum verdient das Engagement der Schwester des Opfers Jonny K. für Gewaltlosigkeit in der Gesellschaft hohe Anerkennung und Unterstützung.

Der tragische Tod des Helfen wollenden Opfers Jonny K. darf nicht Grund dafür sein, bei Gewalttätigkeit wegzusehen. „Hinschauen und so viel helfen – und wenn es nur der Anruf bei der Polizei ist – wie man es von unbeteiligten Passanten erhoffen würde, wenn man selbst einmal Opfer einer Gewalttätigkeit sein würde“, ist für den stell. BDK-Bundesvorsitzenden Bernd Carstensen die Richtschnur für ein helfendes Eingreifen und sollte das Mindestmaß an Zivilcourage sein.

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