Erfolg für den BDK – 12 zusätzliche IT-Spezialisten

7. August 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Hamburg, Interessenvertretungen | Drucken

Professionelle Kriminalitätsbekämpfung im 21. Jahrhundert braucht unzweifelhaft die Unterstützung ausgebildeter Fachleute. Dazu gehören z.B. Fachinformatiker oder technische Ingenieure, mit Aufgaben, die nicht durch angelernte Polizeivollzugsbeamte erfüllt werden können.

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – besser lässt sich die Vorgehensweise des BDK nicht beschreiben. Keine Zusammenkunft mit Innensenator Neumann, Staatsrat Volker Schiek, dem Polizeipräsidenten Wolfgang Kopitzsch oder dem Leiter des Landeskriminalamtes Thomas Menzel, bei der der BDK-Vorstand nicht immer wieder auf die Notwendigkeit der Einstellung von Spezialisten im Bereich der Kripo hingewiesen hat.

Auch der jetzige Personalchef Kuno Lehmann wurde Ende April von den Leitern der AG Tarif des BDK, der tarifpolitischen Sprecherin Meral Cakar und dem stellv. Landesvorsitzenden Jörg Wellner, über die defizitäre Ausstattung mit externen Spezialisten bei der Kripo informiert. Kuno Lehmann erklärte damals, auch er habe diese Problematik bereits aufgegriffen. Im Rahmen seines Projektauftrages, aber auch in seiner Funktion als zukünftiger Personalchef werde er darauf eine besondere Gewichtung legen. Dabei wird auch die Einrichtung einer eigenen Spezialistenlaufbahn geprüft.

Darüber hinaus hatte der BDK in seinem Cybercrime-Konzept die Notwendigkeit der Einstellung von zusätzlichen IT-Spezialisten deutlich herausgestellt.

Nunmehr scheinen alle diese Bemühungen tatsächlich Früchte zu tragen. Anfang Juli entschied Staatsrat Volker Schiek, dass entgegen der verhängten Wieder­besetzungssperre des Beauftragten für den Haushalt, Bernd Holtschneider, vier freie Tarifstellen sofort extern ausgeschrieben werden dürfen.

Ende Juli entschied Innensenator Michael Neumann die Einstellung von weiteren acht IT-Spezialisten für Servicebereiche der Kriminalpolizei. Da diese Einstellungen im laufenden Doppelhaushalt erfolgen, müsse die Polizei sie aber erst einmal aus dem eigenen Haushalt finanzieren, so der Innensenator.

Für diese Finanzierung sind zunächst intelligente Lösungen gefragt. Im Weiteren wird der BDK jedoch darauf dringen, dass für diese Spezialisten eigene Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass konsequente Beratung auf allen Ebenen und den damit verbundenen fachlich begründeten Forderungen des BDK für die Kriminalpolizei Rechnung getragen wurde.

 

 

 

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