10×10 mehr Sicherheit“ – Freistaat nimmt 100 Unfallhäufungsstellen unter die Lupe

7. August 2013 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Das SMWA hat heute ein neues Programm für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen gestartet: Unter dem Titel „10 mal 10“ sollen in allen zehn sächsischen Landkreisen jeweils zehn Unfallhäufungsstellen näher untersucht und anschließend mit geeigneten Maßnahmen entschärft werden.

„Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist die wichtigste Aufgabe der Verkehrspolitik“, so Sven Morlok, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bei der Vorstellung des Programms. „Der Freistaat engagiert sich hier kontinuierlich und mit zahlreichen Projekten. Beim Programm 10×10 bündeln und konzentrieren wir durch den engen Austausch mit den Experten der TU Dresden und der LIST GmbH Erfahrungen, wissenschaftliches und technisches Know-How zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen. Die Erkenntnisse aus dem Programm sollen bis 2014 den zuständigen Baulastträgern zur Umsetzung der Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden und auch in die künftige Verkehrssicherheitsarbeit an anderen Stellen einfließen.“

Die insgesamt 100 Unfallhäufungsstellen werden zunächst aufgrund der festgestellten Unfalltypen gezielt analysiert und ausgewertet. Dabei arbeiten SMWA, die LISt GmbH, die TU Dresden und die örtlichen Unfallkommissionen zusammen. Die Ergebnisse der Analyse und die Empfehlungen, wie die einzelnen Unfallhäufungsstellen entschärft werden können, sollen Anfang 2014 vorliegen.

Für das Programm stellt das SMWA insgesamt 63.000 Euro zur Verfügung. Es reiht sich ein in eine Vielzahl weiterer Aktivitäten des SMWA zum Thema Verkehrssicherheit wie z.B. das „Sicherheits-Upgrade“ für die sächsischen Autobahnauffahrten zur Vermeidung von Falschfahrern, den jährlich stattfindenden Verkehrssicherheitstag oder die kontinuierliche Nachrüstung von Leitplanken mit einem Unterfahrschutz für Motorradfahrer.

 

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