Videokameras an S-Bahnhöfen

31. Juli 2013 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat die heutige Ankündigung des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil und der Deutschen Bahn begrüßt, neben der Stammstrecke weitere 41 S-Bahnhöfe des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes mit Videokameras auszustatten: „Das ist ein wichtiges Signal für mehr Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr. Dadurch werden unsere Bürgerinnen und Bürger noch besser vor Kriminalität geschützt.“ Der Innenminister machte aber auch deutlich, dass ein weiterer Ausbau der Videoüberwachung dringend erforderlich sei. „Noch immer ist ein Großteil der Münchner S-Bahnhöfe nicht videoüberwacht“, so Herrmann. Gleiches gelte für andere öffentliche Verkehrsmittel in München und für die weiteren bayerischen Großstädte. Seit Jahren fordert Herrmann einen Ausbau der Videoüberwachung an besonders kriminalitätsbelasteten Orten und öffentlichen Einrichtungen mit erhöhtem Gefährdungspotential.

Die positiven Auswirkungen der Videoüberwachung zeige beispielsweise die Polizeiliche Kriminalstatistik für den öffentlichen Personennahverkehr in München, erläuterte Herrmann. Nach dem schrittweisen Ausbau der Videoüberwachung ist in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der dort registrierten Straftaten um gut 30 Prozent gesunken. „Die Videoüberwachung verbessert die Beweislage im Strafverfahren, hilft Straftäter schnell zu identifizieren und schreckt dadurch auch viele Kriminelle ab“, fasste Herrmann die Vorteile zusammen. Auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung werde gestärkt. Herrmann: „Das sieht auch die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger so, wie Umfragen zeigen.“ Infratest dimap zufolge sind 81 Prozent der Befragten für eine Ausweitung der Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen.

 

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