Telefonbücher mit Notrufnummer 112

31. Juli 2013 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Die einheitliche Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst kann Leben retten. Um ihren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern, hat Innenminister Joachim Herrmann im vergangenen Jahr eine Informationskampagne gestartet, die der Telefonbuchverlag Hans Müller aus Nürnberg jetzt tatkräftig unterstützt: Die Titelseite von ‚Das Örtliche‘ wurde mit der Notrufnummer 112 versehen. Herrmann nahm heute in der Integrierten Leitstelle Regensburg die ersten Exemplare von ‚Das Örtliche 2013/2014‘ in Empfang: „Ich freue mich sehr, dass der Telefonbuchverlag Hans Müller unsere Kampagne zur besseren Bekanntheit der einheitlichen Notrufnummer 112 unterstützt und das Logo 112 in sämtlichen Ausgaben des ‚Örtlichen‘ in Nordbayern auf die Titelseite druckt.“ Herrmann erhielt die Telefonbücher aus den Händen des Produktlinienverantwortlichen des Müller Verlags, Andreas Götz. Bei der Übergabe waren auch der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Hans Schaidinger, und der Landrat des Landkreises Regensburg und Vorsitzende des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg, Herbert Mirbeth, zugegen.

Die Buchauflage von ‚Das Örtliche‘ beträgt in seinem nordbayerischen Verbreitungsgebiet 2.327.400 Stück. Allein für die Stadt Regensburg gibt es 115.700 Exemplare. Herrmann: „Die 112 wird damit künftig dort zu finden sein, wo sie am nötigsten gebraucht wird: Direkt neben dem Telefon auf der Titelseite von ‚Das Örtliche‘. Für diese erstklassige und wichtige Unterstützung danke ich dem Telefonbuchverlag Hans Müller herzlich. Mit der Notfallnummer 112 auf dem Titelblatt bekommen unsere Bürgerinnen und Bürger ein zusätzliches ‚Plus‘ an Sicherheit.“ Darüber hinaus erscheint das 112-Logo auch online und mobil in allen Ortsnetzen und verlinkt direkt auf die Webseite www.notruf112.bayern.de. „Sehr gerne unterstützen wir als Herausgeber von das ‚Das Örtliche‘ diese Kampagne. Mit einer Bekanntheit von 96 Prozent bei den Deutschen, die das Verzeichnis als Buch, online oder mobil nutzen, erreichen wir einen Großteil der Bevölkerung und können so dazu beitragen, dass sich der Notruf 112 in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verankert“, so Andreas Götz für den Müller Verlag.

Die einheitliche Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 ist durch die Einrichtung der Integrierten Leitstellen in ganz Bayern möglich geworden. Dieses wichtige Vorhaben hat der Freistaat von Anfang an unterstützt und mit rund 70 Millionen Euro gefördert. Herrmann: „Die einheitliche Notrufnummer 112 hat ganz entscheidende Vorteile. Egal ob vom Handy oder Festnetz, ob zu Hause, im Urlaub oder im Straßenverkehr: Die 112 gilt ohne Vorwahl, gebührenfrei und europaweit. Sie verbindet sofort mit der zuständigen Integrierten Leitstelle (ILS), hier in der südlichen Oberpfalz also mit der ILS Regensburg.“ Die Mitarbeiter der ILS stellen dann sicher, dass die für den speziellen Einzelfall richtige Hilfestellung wirkungsvoll dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Das können Feuerwehr, der Rettungsdienst oder der Notarzt sein.

Trotz ihrer wichtigen Funktion ist die Notfallnummer 112 in der Bevölkerung aber immer noch zu wenig bekannt. So wissen rund 25 Prozent der Deutschen nicht, dass es sich hierbei um die einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst handelt. Und über 70 Prozent ist es unbekannt, dass die 112 in jedem EU-Mitgliedstaat angewählt werden kann. Um den Bekanntheitsgrad der Notrufnummer in der Bevölkerung weiter zu steigern, hat Innenminister Herrmann daher im vergangenen Jahr eine Informationskampagne zur Notrufnummer 112 gestartet. Sie umfasst zum Beispiel Postkarten mit drei kleinen Aufklebern, die am Telefon oder an Gefahrenstellen im Haushalt angebracht werden können. Größere Aufkleber sind für wichtige Stellen zum Beispiel in Vereinsräumen oder am Arbeitsplatz gedacht. Ein wichtiges Element der Kampagne ist auch die Webseite www.notruf112bayern.de, die alle wichtigen Informationen zum Notruf 112 und zu den Integrierten Leitstellen enthält. Herrmann: „Das Ziel ist klar: Wir wollen mit der Kampagne ‚112‘ alle erreichen. Und ‚Das Örtliche 2013/2014‘ ist hierbei ein wichtiger Baustein. Sie bringt uns dem Ziel einer allgemeinen Bekanntheit der 112 noch näher. Nur wenn die Menschen die 112 kennen und sich in Extremsituationen auch zuverlässig daran erinnern, können unsere Feuerwehr- und Rettungskräfte ihre bewährte Hilfeleistung schnell und effektiv leisten. Wo Gefahr für Leib und Leben droht, da hilft die 112.“

 

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