Weitere einschneidende Reduzierungen im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung sind nicht tolerierbar!

30. Juli 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Saarland | Drucken

Die derzeitigen aktuellen Ereignisse, 3 Mordkommissionen innerhalb von 10 Tagen, insgesamt 5 laufende Mordkommissionen, sowie 4 Ermittlungsgruppen im Bereich der Kriminalpolizei zeigen gerade jetzt, wie zum Zerreißen angespannt die Personalsituation im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung ist.

Weitere einschneidende Reduzierungen im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung sind nicht tolerierbar!

Die Kollegen in den Sonderkommissionen und Ermittlungsgruppen verrichten dort hochmotiviert und sehr professionell ihre Aufgaben. Hier ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der derzeit herrschenden hohen Schlagzahl eine Überforderung der Kollegen nicht eintreten darf.

Unter dieser hohen Anzahl von Sonderkommissionen leidet jedoch auch die allgemeine Aufbauorganisation. Denn die dort verbliebenen Kollegen müssen die liegengebliebene Arbeit, insbesondere Sofortsachen welche keinen Aufschub zulassen, mit übernehmen. Dies führt zwangsläufig zu weiteren Verzögerungen und Mehrbelastungen der verbliebenen Kollegen in der Sachbearbeitung in den jeweiligen Kriminalitätsbereichen.

Nach Rückkehr aus den Ermittlungsgruppen und Sonderkommissionen erwartet dann die Kollegen auf Ihren Stammdienststellen in der Alltagsorganisation die aufgestaute Arbeit, was auch wiederrum zu einer stärkeren Belastung des Einzelnen führt.

Hinzu kommen dann auch noch weitere Mehrbelastungen im Einsatzgeschäft. Hierzu zählen Großveranstaltungen wie Saarspektakel, Fußballspiele sowie Stadtfeste. Diese Belastungen werden durch den Aufstieg der SV Elversberg in die 3 Liga noch weiter steigen.

Bei dem beschlossenen Personalabbau von mindestens 300 Polizeivollzugsbeamten steht zu befürchten, dass noch weitere schwerwiegende Mehrbelastungen auf die Kollegen zukommen werden, und erhebliche Einschränkungen in der Aufgabenerledigung zu erwarten sind.

Weitere tiefgreifende Personaleinsparungen im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung sind für uns nicht hinnehmbar.

WIR BLEIBEN FÜR EUCH AM BALL !!

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