Keine Ruhe für Hells Angels, Bandidos und Co.

25. Juli 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Unabhängig davon was die spanischen Strafverfolgungsbehörden zu den Maßnahmen gegen die Hells Angels vom 23.07.2013 auf Mallorca noch bekanntgeben werden:

 

„Hells Angels und Co. müssen deutlich spüren, dass die Sicherheitsbehörden sie nicht nur in Deutschland permanent unter Beobachtung haben, sondern auch international hart gegen sie vorgegangen wird“, ist die eindeutige kriminalistische Marschrichtung des BDK-Bundesvorsitzenden André Schulz.

 

Den kriminellen Rockergruppierungen, ob schon verboten oder noch nicht, muss klar sein, dass man das in Deutschland verfügte Vereinsverbot nicht durch eine einfache Verlagerung ins europäische Ausland umgehen kann.

„Der Staat muss im Kampf gegen die Rockerkriminalität und der dort stattfindenden Bedrohung, Einschüchterung und Gewalt Grenzen aufzeigen und sich selbst als handlungsfähig im Kampf gegen das Verbrechen präsentieren, international wie national“, so BDK-Chef Schulz.

Man muss immer vor Augen haben, dass die kriminellen Rockergruppierungen Teil der Organisierter Kriminalität sind, die konsequent und mit voller Aufmerksamkeit bekämpft werden muss. Des Weiteren müssen präventive Maßnahmen gegen dieses Kriminalitätsphänomen getroffen werden. Dazu gehört, diese Vereine weiterhin konsequent zu verbieten.

Vereinsverbote wirken! Sie verhindern zumindest das unkontrollierte Zeigen ihrer Symbole in der Öffentlichkeit. Schon dadurch wird das martialische Auftreten eingedämmt und das Bedrohungspotenzial eingegrenzt.

„Der BDK fordert deshalb ein bundesweites Verbot der kriminellen Rockergruppierungen. Dieses wäre ohne weiteres möglich, wenn der Mut und Wille auch bei den verantwortlichen Politikern vorhanden wäre“, so Schulz abschließend.

 

 

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