CTIF-Olympiade: Gold für Team Deutschland

22. Juli 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Acht Goldmedaillen im Gepäck: Bei den Olympischen Spielen des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im französischen Mulhouse wurden die Spitzenleistungen von Feuerwehrsportlern und traditionellen Wettbewerbern belohnt. „Das ist ein toller Erfolg, der von ausdauerndem Training und Leistungsfähigkeit auf den Punkt zeugt!“, gratuliert Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb erhielten die Gruppen Nidderau-Eichen A 1 (Hessen), Herrenberg-Kuppingen (Baden-Württemberg), Langenbach 2 A und Langenbach 1 B (Rheinland-Pfalz) sowie Asendorf Frauen B Goldmedaillen.

Im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf sicherten sich die Männer aus dem Team Lausitz in der Gesamtwertung aus 100m Hindernislauf, Löschangriff nass, 4x100m Hindernis-Staffel und Hakenleiter Gold. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern erarbeite sich in der Gesamtwertung der Frauen (100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel) ebenfalls eine Goldmedaille. Zudem begeisterte das Team Lausitz im Löschangriff nass mit der Gold-Zeit von 00:22,92 Sekunden.

„Hier in Mulhouse hat alles gepasst: Von der Freundlichkeit der Helferinnen und Helfer über die Infrastruktur bis hin zum kameradschaftlichen Miteinander aller Mitwirkenden“, lobt Delegationsleiter und DFV-Vizepräsident Hermann Schreck zum Abschluss der Feuerwehr-Olympiade. „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich im Rahmen der Olympiade verletzt haben, wünschen wir gute und vollständige Genesung“, erklärt er.

Schreck dankt auch allen deutschen Wertungsrichtern für ihren Einsatz: „Die hohe Professionalität dieses ehrenamtlichen Engagements hat mich begeistert.“ Deutschland stellt mehr als 40 der 240 Bewerter und Wettkampfrichter in den Bereichen der Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerbe, des Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampfes sowie des Internationalen Jugendfeuerwehrwettbewerbs.

Bei der Abschlussfeier der 15. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe und 19. Jugendfeuerwehrwettbewerbe des Weltfeuerwehrverbandes im Stade de l’Ill bot sich ein beeindruckendes Bild der 2.340 Teilnehmer aus 26 Nationen. Aus Deutschland nahmen insgesamt 21 Gruppen an den Wettbewerben teil.

Im Traditionellen Internationalen Wettbewerb erhielten deutsche Teams folgende Medaillen:

Männer A: Gold für Nidderau-Eichen (Hessen), Herrenberg-Kuppingen (Baden-Württemberg), Langenbach (Rheinland-Pfalz); Silber für Nidderau-Heldenbergen (Hessen), Olpe (Nordrhein-Westfalen), Breitenberg (Bayern), Krün (Bayern) und Densberg (Hessen)

Männer B: Gold für Langenbach (Rheinland-Pfalz), Silber für Asendorf (Niedersachsen)

Frauen A: Silber für Lich-Nieder-Bessingen und Steinau-Marjoß (beide Hessen)

Frauen B: Gold für Asendorf (Niedersachsen)

 

Im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf gab es folgende Platzierungen für deutsche Einzelstarter sowie Teams:

 

Gesamtwertung Männer (Hakenleiter, 100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel):

Gesamtwertung Frauen (100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel): Gold für Mecklenburg-Vorpommern, Silber für Team Lausitz, Bronze für Märkisch Oderland

Hakenleitersteigen: Silber für Tom Gehlert (Thüringenauswahl; auch vierter Platz im Zweikampf Hakenleiter/100m); Bronze für Team Lausitz in der Mannschaftswertung

Löschangriff nass (Männer): Gold für Team Lausitz, Bronze für die Thüringenauswahl, 4. Platz Mecklenburg-Vorpommern

Löschangriff nass (Frauen): Silber für Mecklenburg-Vorpommern, 7. Platz Märkisch Oderland, 9. Team Lausitz

100m Hindernislauf (Männer): Bronze für Team Lausitz, 4. Platz Team Mecklenburg-Vorpommern, 6. Platz Thüringenauswahl. Beste deutsche Einzelstarter: 11. Hannes Rost (Mecklenburg-Vorpommern), 13. Tommy Paulick (Team Lausitz), 14. Tom Gehlert (Thüringenauswahl)

100m Hindernislauf (Frauen): 4. Platz für Mecklenburg-Vorpommern, 5. Team Lausitz, 7. Märkisch Oderland. Beste deutsche Einzelstarterinnen: 7. Isabel Siegel (Team Lausitz), 9. Diana Bräuer (Mecklenburg-Vorpommern)

4x100m Hindernis-Staffel (Männer): Bronze für Mecklenburg-Vorpommern mit neuem deutschen Rekord (00:59,60 Sekunden), 5. Team Lausitz, 7. Thüringenauswahl

4x100m Hindernis-Staffel (Frauen): Bronze für Mecklenburg-Vorpommern, 4. Team Lausitz, 6. Märkisch Oderland

 

Bei den Jugendlichen lag die Gruppe aus Dabel (Mecklenburg-Vorpommern) mit dem 13. Platz vor dem Team aus Oberneukirchen (Bayern) (Platz 14).

 

 

Quelle: DFV-Pressedienst

 

 

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