28 Gerätewagen Sanität für den Bevölkerungsschutz in Niedersachsen

22. Juli 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Niedersachsen | Drucken

Norbert Seitz, Leiter der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Bundesministerium des Innern, übergab gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Christoph Unger offiziell 28 Gerätewagen Sanität (GW San) an das Land Niedersachsen. Entgegengenommen wurden die Fahrzeuge von Niedersachsens Innen- und Sportminister Boris Pistorius.

Die Fahrzeuge sind Teil des Ausstattungskonzepts des Bundes zum Schutz der Bevölkerung in der Teileinheit „Behandlung“ in der Medizinischen Task Force (MTF) und kommen im Katastrophen- und Zivilschutzfall zum Einsatz. Von den 61 Spezialeinheiten sind sechs in Niedersachsen stationiert, jeweils im Bereich der Polizeidirektionen in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. Die Fahrzeuge gehen beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutschen Roten Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) in Dienst. Nach der Übergabe nahmen die Besatzungen die neuen Fahrzeuge in Betrieb. Auf jedem GW San sitzen sechs Rettungskräfte.

Eine „Medizinische Task Force“ besteht aus 21 Fahrzeugen mit acht verschiedenen Fahrzeugtypen. Die Teileinheit „Behandlung“ besteht unter anderen, aus sieben Gerätewagen Sanität. Die MTF ist mit ihren fünf Teileinheiten in der Lage, einen Behandlungsplatz für bis zu 50 Verletzte einzurichten und zu betreiben, Verletzte zu dekontaminieren, medizinisch zu versorgen und zu transportieren.

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