„Projekt CyperCops“ attraktiver gestalten

18. Juli 2013 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt die laufende Stellenausschreibung für 27 Computer- und Internetkriminalisten bei der Bayerischen Polizei. Landesvorsitzender Hermann Benker befürchtet allerdings, dass dieses „Projekt CyperCops“ gegenüber den Stellenangeboten der Privatwirtschaft nicht konkurrenzfähig ist. Er hält es daher für erforderlich, den Polizeiberuf für diese Spezialisten attraktiver zu machen.

Eine wirksamere Bekämpfung der weiter zunehmenden Computer- und Internetkriminalität ist dringend erforderlich. Bayerns Polizei hat mit der Verankerung eines bundesweit einmaligen fachlichen Schwerpunktes im Laufbahnrecht eine gute Voraussetzung geschaffen, externe Bewerber mit entsprechender Qualifikation und Berufserfahrung als „CyperCops“ für kriminalpolizeiliche Ermittlungen einzusetzen.

Allerdings weist Benker darauf hin, dass bei der Ausschreibung vor zwei Jahren nicht alle der ausgeschriebenen Stellen besetzt werden konnten und einige Bewerber bald wieder abgesprungen sind. „Die Modalitäten für bessere berufliche und finanzielle Perspektiven für diese Fachleute haben sich seitdem nicht verändert“, sagt der DPolG-Vorsitzende. „Um die ambitionierten Pläne für mehr Cyber-Sicherheit umzusetzen, müssen die Rahmenbedingungen für die Personalgewinnung und –bindung attraktiver werden.“

 

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