Maskottchen „Jünter“ im Einsatz

16. Juli 2013 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Er ist ein echter Star und kommt gerade bei Kindern besonders gut an: „Jünter“ – das sympathische Maskottchen des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach. Er trägt vorbildlich einen Fahrradhelm auf dem Kopf, hat die Fahrradprüfung in der Tasche und wirbt zusammen mit Verkehrssicherheitsberater Erwin Hanschmann von der Polizei Mönchengladbach für sicheres Fahrradfahren im Straßenverkehr.

Was dem sportlichen Fohlen bislang fehlte war ein passender, verkehrssicherer Drahtesel. Heute (16. Juli) hat „Jünter“ im Borussia-Park endlich sein Fahrrad bekommen, mit dem er sicher zu Schulen und zu den Spielen seiner Fohlenelf radeln kann.

„Jünter“ liebt nicht nur den Fußball. Er setzt sich auch vorbildlich für sicheres Fahrradfahren ein“, lobte NRW-Innenminister Ralf Jäger heute in Mönchengladbach. „Ich finde es großartig, dass uns die Borussia dabei unterstützt, auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu schützen“, erklärte der Minister. „Damit ist sie bundesweit Spitzenreiter“.

Im vergangenen Jahr starben 81 Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen in NRW. Das ist ein Anstieg um 17 Prozent. Viele dieser Fahrradfahrer trugen keinen Helm. „Maskottchen „Jünter“ ist ein tolles Vorbild für uns alle. Er zeigt, dass jeder Radfahrer einen Helm tragen sollte, um bei Stürzen und Unfällen vor schweren Kopfverletzungen geschützt zu sein. Durch sein helles Trikot in den Vereinsfarben weiß, grün und schwarz ist „Jünter“ für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar“, betonte der Innenminister.

„Jünter“ hat von Verkehrssicherheitsberater Erwin Hanschman gelernt, worauf es ankommt, um sicher mit dem Rad unterwegs zu sein. Der beliebte Glücksbringer ist mit seinen 210 Zentimetern und einem Gewicht von 110 Kilogramm zwar groß und stark, aber bei einem Sturz auf den Kopf ist auch ein „Dickschädel“ eher „dünnhäutig“ und verletzt sich schnell. Deswegen hat „Jünter“ einen eigenen Helm, der ihn schützt.

Das Rad, das er heute bekommen hat, ist speziell auf ihn abgestimmt und hat extra große Pedale für seine riesigen Hufen. Auch das vorgeschriebene Licht und die Reflektoren sind natürlich vorhanden.

Verkehrssicherheitsberater in allen Polizeibehörden in NRW sind in Kindergärten und Schulen unterwegs und informieren Kinder und Eltern, wie man sicher am Straßenverkehr teilnimmt. Das ist nur ein Baustein der Verkehrsstrategie in NRW. „Wir setzen auf Aufklärung, Vorbeugung, aber auch auf Kontrolle. Wenn Fahrradfahrer sich nicht an die Verkehrsregeln halten, ahnden wir diese Verstöße konsequent. Denn: die Hälfte der Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt sind, verursachen sie selber“, erläuterte der Minister.

Am vergangenen Mittwoch (10. Juli) kam es allein in Mönchengladbach zu fünf Unfällen, bei denen vier Radfahrer verletzt wurden. „Jünter“ tritt nicht nur gerne vor den Ball und feuert die Fohlenelf von der Außenlinie an. Er fährt auch gerne Fahrrad und liebt seine Fans – besonders die Kleinen.

„Uns allen liegen die Kinder am Herzen. Wir wollen, dass mehr Familien das umweltfreundliche Fahrrad nutzen. Und deshalb müssen wir es so sicher wie möglich machen. Borussia Mönchengladbach und „Jünter“ helfen uns dabei“, freute sich Ralf Jäger.

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