BDK kritisiert Öffentliche Vorverurteilungen

15. Juli 2013 | Themenbereich: Bremen, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Die im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Bremer Discothek „Gleis 9“ zum Teil veröffentlichten Aufnahmen und Kommentare haben absolut nichts mehr mit einer seriösen Berichterstattung zu tun!

Nicht nur, dass die hier betroffenen Beamten auf diese Weise als gewalttätig vorverurteilt werden. Inzwischen steht sogar die gesamte Bremer Polizei bundesweit unter einem Pauschal-Verdacht.

„Das ist absolut nicht hinnehmbar!“ so Rüdiger Leefers, Presseverantwortlicher des Bund Deutscher Kriminalbeamter vom Landesverband Bremen.

Rechtsstaatliche Prinzipien, und insbesondere die Unschuldsvermutung, gelten auch für Polizistinnen und Polizisten! Und nach diesen Grundsätzen laufen derzeit die Ermittlungen auf Hochtouren – unter Federführung der Staatsanwaltschaft. Am Ende werden unabhängige Richter das Ganze zu bewerten haben.

Wichtig ist jetzt, dass die Vorkommnisse schnell und lückenlos aufgeklärt werden – nicht zuletzt, um nachhaltigen Schaden von der Bremer Polizei abzuwenden.

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