Akkreditierung der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) durch den Wissenschaftsrat

15. Juli 2013 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Wieder hat die Deutsche Hochschule der Polizei eine wichtige Hürde als universitäre Hochschule genommen, sie ist nun institutionell akkreditiert. Diesem Verfahren, dass vor allem private Hochschulen durchlaufen müssen, hat sich die DHPol gestellt, um zu beweisen, dass sie die Kriterien, die an eine Hochschule gestellt werden, knapp fünf Jahre nach der Gründung erfüllt. Der Wissenschaftsrat hat in seinem Bericht Empfehlungen ausgesprochen, wie sich die Hochschule in den kommenden fünf Jahren aufstellen sollte. An der DHPol wird nun geprüft, ob eine neue Professur eingerichtet wird, ob auch Nicht-Polizeibeamte in Hiltrup studierenden können und wie das Promotionsrecht in Kooperation mit anderen Universitäten ausgeübt werden kann.

Es bleibt manches zu tun, das ist dem Vizepräsidenten, Gerd Thielmann, klar. Im Moment steht Thielmann alleine an der Spitze der Hochschule. Nach zwei Amtsperioden und elf Jahren an der DHPol widmet sich der erste Präsident der Hochschule, Klaus Neidhardt, seit Anfang Juli neuen Herausforderungen in der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seine Nachfolge wird eine Professorin oder ein Professor antreten, denn nun gilt es, die Position der Deutschen Hochschule der Polizei in der Hochschullandschaft weiter zu stärken. Vernetzung und Kooperation mit anderen Hochschulen sind die Stichworte der kommenden fünf Jahre. Was am Standort Münster mit der WWU und der FH Münster bereits erfolgreich begonnen wurde, soll sich nun bundesweit und auch europäisch mit weiteren Hochschulen fortsetzen. Gut also, wenn die neue Frau, der neue Mann an der Spitze seine universitären Kontakte nach Münster mitbringt.

Bis die neue Präsidentin oder der neue Präsident nach einer feierlichen Amtsübergabe die Arbeit aufnehmen wird, läuft der Hochschulbetrieb in gewohnter Weise weiter. Mitte Juli wird die Reakkreditierung des Masterstudiengangs beantragt, die Studierenden kehren Ende Juli mit ihren Masterarbeiten zurück und bereiten sich auf die letzten Modulprüfungen vor. Vielleicht erhalten sie im September die Masterurkunden schon aus der Hand der neuen Präsidentin oder des Präsidenten.

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