Land Hessen gerüstet für flächendeckende Stromausfälle

12. Juli 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Hessen | Drucken

Innenminister Boris Rhein hat heute den Feuerwehren und dem THW die „Rahmenempfehlung des Landes bei flächendeckenden Stromausfällen“ übergeben. Diese umfassende Hilfestellung soll die Folgen eines Stromausfalls für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten.

Innenminister Boris Rhein: „Wir wollen diesen Weg konsequent gemeinsam mit den Kommunen und Landkreisen gehen. Deshalb haben wir mit dem Landesfeuerwehrverband, der Landesfeuerwehrschule, dem Katastrophenschutz, aber auch unter Einbeziehung von Energieversorgern und Netzbetreibern die Rahmenempfehlungen zur Einsatzplanung bei einem flächendeckenden, langandauernden Stromausfall erarbeitet. Die Rahmenempfehlungen sind unser Angebot an die Landräte und Bürgermeister, die sich der Herausforderung stellen und vorbeugende Maßnahmen einleiten wollen.“

Die Rahmenempfehlungen enthalten konkrete Hinweise, was bei einem Stromausfall zu beachten ist, mit welchen Auswirkungen die Bürgermeister und Landräte rechnen müssen, beispielsweise im Bereich der Kommunikation, des Gesundheitswesens aber auch bei der Ver- und Entsorgung.

„Wir empfehlen beispielsweise für Feuerwehrhäuser, die über keine Notstromaggregate verfügen, dass sie eine Fremdeinspeisungsstelle vorsehen, über die man dann mit einem extra Notstromaggregat Beleuchtung, Heizung, Telefon und Funk betreiben kann“, erklärte Innenminister Boris Rhein.

Das Land Hessen hat bereits im letzten Jahr gehandelt und 27 Notstrom-Großaggregate für mehr als 3,2 Millionen Euro beschafft und diese flächendeckend im ganzen Land stationiert. Im Notfall können diese Aggregate gezielt Einrichtungen kritischer Infrastrukturen wie ein Krankenhaus, ein Dialysezentrum oder eine Großtankstelle versorgen.

„Mit diesen Großaggregaten haben wir ein deutliches Zeichen an die Kommunen gesendet: Wir lassen Euch nicht allein, sondern sorgen für die Sicherheit unseres Landes und der Kommunen. Mit den Feuerwehren und dem THW haben wir starke Partner, die dafür sorgen, dass die Geräte einsatzfähig sind“, so Innenminister Boris Rhein abschließend.

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