Ver.di distanziert sich vom vereinbarten bundesweiten Manteltarifvertrag

11. Juli 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

Der Termin zur Bestätigung von bereits paraphierten tarifvertraglichen Regelungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und einer Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber zwischen dem BDSW und den Firmen FraSec und FIS über einen bundesweiten Manteltarifvertrag für die 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter an Verkehrsflughäfen ist heute in Frankfurt überraschenderweise ohne Ergebnis beendet worden. „Damit hat ver.di mit einem „Federstrich“ die Arbeit von über 30 Verhandlungsrunden in den letzten zweieinhalb Jahren zunichte gemacht. Gemeinsam war es uns gelungen, die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten bundeseinheitlich zu gestalten und auch deutlich zu verbessern“, so Waldemar Marks, Vorsitzender des Fachausschusses Aviation des BDSW.

Ergebnisse wie die Einführung eines monatlichen Regelentgelts mit einem gesicherten Einkommen in einem sonst von Stundenlöhnen geprägten Gewerbe, Mindestschichtzeiten, Prämieleistungen sowie die Sicherung der Beschäftigten bei einem Auftragswechsel waren ein wichtiger Schritt, um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten deutlich sozial zu verbessern und zu sichern. Diese maßgeblichen sozialen Fortschritte, die unmittelbar in Kraft treten sollten, wurden von ver.di am heutigen Tag nicht bestätigt.

„In der Ferienzeit sind Streiks an allen deutschen Flughäfen möglich und auch zu erwarten. Ich glaube nicht, dass ver.di bei den Passagieren, Fluggesellschaften und Flughäfen für einen solchen Streik Verständnis finden wird“, so Marks abschließend.

 

 

 

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