Universitätsmedizin Mainz als Kompetenzzentrum medizinischer Bevölkerungsschutz ausgezeichnet

5. Juli 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretär Jürgen Häfner, verlieh der Universitätsmedizin Mainz am 29. Juni den offiziellen Titel „Kompetenzzentrum medizinischer Bevölkerungsschutz“. Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), gratulierte der Universitätsmedizin dazu.

Darüber hinaus spielt die Klinik eine wichtige Rolle bei der bundesweiten Konzeption der Notfallhilfe. 2012 hat eine Arbeitsgruppe der Universitätsmedizin einen Forschungsauftrag des BBK erhalten.

Ziel dieses Forschungsvorhaben ist, das Medikamentenmanagement der Medizinischen Task Force (MTF) im Rahmen simulierter katastrophenmedizinischer Schadenslagen zu evaluieren. Bei der MTF handelt es sich um eine arztbesetzte sanitätsdienstliche Einsatzabteilung, mit der Verletzte dekontaminiert, medizinisch versorgt und transportiert werden können. Sie ist ein zentraler Bestandteil eines neuen Ausstattungskonzeptes des Bundes für den Zivilschutz und die überörtliche Katastrophenhilfe. Die MTF soll die medizinische Versorgung der Bevölkerung bei einem Massenanfall von Verletzten sichern.

Wie Unger in seinem Grußwort ausführte, müssen „Qualität und Wirksamkeit der MTF dem allgemein anerkannten Standard der medizinischen Wissenschaft entsprechen und den medizinischen Fortschritt berücksichtigen. Um die damit verbundenen quantitativen und qualitativen Anforderungen sachgerecht erfüllen zu können, ist die Gewinnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entscheidungshilfen notwendig.“ Das Forschungsvorhaben endet Ende 2014.

 

 

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