Startschuss für die Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren

3. Juli 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Damit die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft gut aufgestellt sind, brauchen sie ehrenamtliche Helfer. Deshalb hat NRW-Innenminister Ralf Jäger gemeinsam mit dem Verband der Feuerwehren in NRW e.V. (VdF NRW) eine Projektgruppe zur „Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren“ eingesetzt. Der Startschuss hierzu fiel heute (3. Juli) in Herne.

Die Projektgruppe hat unter anderem das Ziel, das Ehrenamt langfristig zu fördern und Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren zu gewinnen. Die Hochwasserkatastrophe in den vergangenen Wochen in vielen Teilen Deutschlands hat erneut deutlich gemacht, wie wichtig ein leistungsfähiger Feuer- und Katastrophenschutz ist.

„Das NRW-Konzept zum Katastrophenschutz funktioniert. Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir schnell viele Kräfte mobilisieren können. Das soll auch so bleiben. Wie jede Hilfsorganisation ist die Feuerwehr auf die Unterstützung Freiwilliger angewiesen“, erklärte Jäger. Allein in Nordrhein-Westfalen engagieren sich rund 80.000 Ehrenamtler in den Freiwilligen Feuerwehren, weitere 25.000 in Hilfsorganisationen.

„Unser Ziel ist es, konkrete Ideen, Konzepte und Pilotprojekte zu entwickeln, um das Ehrenamt in der Feuerwehr auch auf lange Sicht zu stärken. Feuerwehr ist Ehrensache und wir wollen, dass dieser Funke überspringt“, betonte Jäger. Ein vergleichbares Projekt zur Ehrenamtsförderung in den Feuerwehren hat es in Nordrhein-Westfalen noch nie gegeben. „Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem Innenministerium gute neue Wege finden werden, um das Ehrenamt in den Feuerwehren zukunftsfähig zu gestalten und weiter zu stärken. Daher danken wir Minister Jäger ausdrücklich für den eingeschlagenen Weg, in diesem Projekt gemeinsam moderne Lösungswege zu entwickeln“, erläutert der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW, Dr. Jan Heinisch.

Experten der Freiwilligen Feuerwehren, Berufs- und Jugendfeuerwehren sowie der Hilfsorganisationen nehmen an dem Projekt teil. Außerdem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF NRW), der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Hauptamtlichen Feuerwehren NRW (AGHF NRW), des Werkfeuerwehrverbandes NRW und der Kommunalen Spitzenverbände.

Auch ein niederländischer Feuerwehrmann arbeitet mit. „Das ist ein ganzheitlicher Ansatz, der von den Blickwinkeln der verschiedenen Akteure der Projektgruppe profitiert“, meinte Jäger.

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