Land saniert die Justizvollzugsanstalten konsequent weiter

2. Juli 2013 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Strafvollzug | Drucken

Ministerpräsident Torsten Albig hat die Bedeutung der Justizvollzugsanstalten für Schleswig-Holstein gewürdigt. „“Mit einem modernen Strafvollzug schafft das Land die Voraussetzungen dafür, dass die Gefangenen nach der Entlassung ein Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten führen können““, sagte Albig heute (1. Juli) nach einem gemeinsamen Besuch mit Justizministerin Anke Spoorendonk in der JVA Neumünster.

Indem Gefangene in den Arbeitsbetrieben der JVA an das Arbeitsleben herangeführt und ihnen berufliche Perspektiven eröffnet würden, bereite das Land sie auf ein selbstständiges Leben nach der Haft vor. „“Besser kann man Menschen nicht resozialisieren und verhindern, dass sie nach der Haft in ein soziales Loch fallen oder wieder Straftaten begehen““, sagte der Regierungschef. Dies sei auch im Interesse der Gesellschaft.

„“Die Landesregierung tut auch etwas für die Gefangenen und Bediensteten in den Justizvollzugsanstalten des Landes, indem wir die teilweise maroden Gebäude konsequent sanieren. Mit dem Investitionsprogramm Justizvollzug investiert das Land jährlich rund 7-8 Millionen Euro in die Sanierung unserer Justizvollzugsanstalten, die teilweise noch von der vorletzten Jahrhundertwende stammen““, so Albig. Angesichts der Haushaltslage seien leider nicht alle Maßnahmen sofort umsetzbar, aber die Landesregierung setzte die Sanierung der Justizvollzugsanstalten konsequent fort.

Dies unterstrich auch Justizministerin Spoorendonk mit Blick auf die JVA Neumünster: „“Ich freue mich, dass es trotz der verfassungsrechtlichen Vorgaben zur Einhaltung der Schuldenbremse gelungen ist, die Modernisierung der Justizvollzugsanstalten des Landes fortzusetzen. Dies betrifft unter anderem die Grundinstandsetzung des Hauses C in der JVA Neumünster mit 240 Haftplätzen. Die Sanierung des Nordflügels wird bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Südflügels ist nach derzeitigem Stand bis Ende 2015 geplant. Auch in den darauffolgenden Jahren sind weitere große Baumaßnahmen erforderlich. An vorderster Stelle steht hierbei der Abriss und Neubau des maroden Hauses B. Die heutige Besichtigung hat nochmals gezeigt, wie wichtig diese Maßnahme ist. Man darf bei den Baumaßnahmen auch nicht vergessen, dass nicht nur alte Bausubstanz ersetzt wird, sondern dass durch die Sanierung der Gebäude die Sicherheit erhöht, die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten verbessert und der Rahmen für einen möglichst effektiven Behandlungsvollzug, der von Beginn an konsequent auf die Integration der Gefangenen in die Gesellschaft ausgerichtet ist, geschaffen wird. Die Investitionen zahlen sich somit in vielfältiger Weise aus““, so Spoorendonk.

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