Mehr Sicherheit vor Falschfahrern

28. Juni 2013 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Infrastrukturminister Roger Lewentz hat im Rahmen Verkehrssicherheitswoche Rheinland-Pfalz an der Autobahnanschlussstelle Ochtendung an der A 48 die aktuellen Erkenntnisse einer örtlichen Untersuchung zur Vermeidung von Falschfahrten vorgestellt. Als Folge dieser Überprüfung sollen zusätzliche Pfeilmarkierungen angebracht werden, um mögliche Risiken weiter zu verringern.

„Ein entgegenkommender Falschfahrer auf der Autobahn, das ist für Autofahrer eine der gefürchtetsten und gefährlichsten Situationen“, wie der Minister betonte. Derzeit würden daher zur Vermeidung von Falschfahrten durch Verkehrsteilnehmer immer wieder Vorschläge unterschiedlichster Art vorgetragen, die jeweils für sich betrachtet sinnvoll erscheinen. Die Vorschläge würden beispielsweise eine verbesserte Verkehrserziehung, bauliche Veränderungen, aber auch Aspekte der Beschilderung, zusätzliche Markierungen oder Lichtsignaltechnik, Möglichkeiten einer Früherkennung falsch fahrender Fahrzeuge bis hin zu Vorschlägen zur mechanischen Verhinderung der Weiterfahrt des Falschfahrers umfassen. Neuralgische Stellen seien hierbei häufig die Anschlussstellen an den Autobahnen, bei denen Verkehrsteilnehmer – trotz deutlicher Beschilderung – den falschen Weg wählen könnten.

„Aus diesem Grund wird der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz in nächster Zeit alle Anschlussstellen – landesweit rund 150 – auf der Grundlage gemeinsamer Bund-Länder-Erkenntnisse prüfen und bei Bedarf die Beschilderung oder die Markierung optimieren“, betonte Lewentz.

A n der A 48-Anschlussstelle bei Ochtendung wurde bei diesem Ortstermin gezeigt, dass zwar die Markierungen und Beschilderungen nach den Anforderungen des technischen Regelwerks vorhanden sind und zudem Lesbarkeit sowie Erkennbarkeit überprüft und durch kleine Korrekturen nochmals optimiert wurde. Durch die bauliche Ausführung der Anschlussstelle, die ebenfalls dem technischen Regelwerk entspricht, könnte jedoch nach den Erkenntnissen der Fachbehörden bei Dunkelheit der Eindruck entstehen, dass die Geradeausfahrt zur Autobahn führt.

„Zur Verdeutlichung werde daher zunächst eine Pfeilmarkierung aufgebracht, um damit nochmals die richtige Fahrtrichtung zu betonen und um damit das Risiko, dass unbeabsichtigt eine Falschfahrt entsteht, weiter zu reduzieren“, wie der Minister erläuterte.

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