Förderbescheid zur Unterstützung des Brandschutzes in Zölkow

28. Juni 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Landesregierung wird die Arbeitsbedingungen der Feuerwehren und deren Ausstattung durch den Einsatz von Fördermitteln weiter verbessern. Innenminister Lorenz Caffier übergibt heute in Parchim der Bürgermeisterin der Gemeinde Zölkow Gudrun Lübbe einen Fördermittelbescheid in Form von Sonderbedarfszuweisungen des Innenministeriums in Höhe von 70.000 Euro für die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs.

„Ohne den persönlichen Einsatz der vielen Freiwilligen für den Schutz ihrer Mitbürger wäre ein flächendeckender Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land nicht denkbar. Voraussetzung für eine erfolgreiche Brandbekämpfung ist jedoch auch eine moderne und den jeweiligen Anforderungen entsprechende technische Ausstattung der Feuerwehren“, so Innenminister Caffier. “ „Auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden leisten die Feuerwehren viel. Ihr Einsatz für die Gemeinschaft strahlt auf das gesamte öffentliche Leben aus und kann sehr wohl als Lehrstück für Solidarität im Alltag gelten.“

Die Freiwillige Feuerwehr Zölkow ist als Feuerwehr mit Grundausstattung eingestuft. Jedoch sind die Kameradinnen und Kammeraden der Feuerwehr Zölkow zusätzlich zu den Aufgaben einer Feuerwehr mit Grundausstattung in die überörtliche Gefahrenabwehr des Landkreises eingebunden. Das Brandschutzkonzept des Amtes Parchimer Umland sieht einen erweiterten Ausrückebereich für die angrenzenden Nachbargemeinden vor. Zur Aufgabenerfüllung wurde bisher ein Löschfahrzeug des Typs LF 8 mit Baujahr 1980 vorgehalten, welches aufgrund seines Alters sehr reparaturanfällig ist und nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Das alte Fahrtzeug soll durch die Neubeschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs vom Typ LF 10/6 ersetzt werden.

Zusammen mit einer Drittförderung durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim in Höhe von 50.000 Euro und der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums können so die Gesamtkosten von rund 220.000. Euro für das neue Einsatzfahrzeug geschultert und der Brandschutz in der Region gewährleistet werden.

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