Stellenabbau bei der Polizei maßvoll und vertretbar

26. Juni 2013 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Die schleswig-holsteinische Landespolizei wird von ihren derzeit rund 8.000 Beschäftigen in sieben Jahren insgesamt 122 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger haben als heute. Das sieht der Beschluss der Landesregierung über den so genannten Stellenabbaupfad vor. Innenminister Andreas Breitner sprach am Dienstag (25. Juni) in Kiel von einem angemessenen und vertretbaren Beitrag zur Konsolidierung des Landeshaushalts und zur Einhaltung der Schuldenbremse. „“Die Polizei muss weniger Personal einsparen als alle anderen Bereiche der Landesverwaltung““, sagte Breitner. Das sei unter den obwaltenden haushaltspolitischen Umständen ein Ergebnis, das die Verantwortung für die innere Sicherheit nicht außer Acht lasse.

Der Stellenabbau wird sich nach Aussage von Breitner erst ab 2018 und danach schrittweise bis 2020 auswirken. Er sei insgesamt maßvoll und komme nicht abrupt. „“Wir haben Zeit, die Polizei auf die neue Lage einzustellen““, sagte Breitner. In den Bereichen Einsatz, Ermittlung und Prävention würden keine Stellen gestrichen, ebenso wenig in den sieben Flächendirektionen. Der Stellenabbau werde dort vollzogen, wo „“Polizeibeamte während ihrer Dienstzeit den ganzen Tag keinen Bürger sehen““. Das sei beispielsweise die Informationstechnik, deren Aufgaben zu weiten Teilen auch von privaten Dienstleistern erledigt werden könnten.

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