GdP Schleswig-Holstein protestiert gegen geplanten Personalabbau

25. Juni 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Schleswig-Holstein | Drucken

Rechtzeitig zu den heutigen Haushaltsgesprächen in der Staatskanzlei protestiert die Gewerkschaft der Polizei mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen Stelleneinsparungen bei der Landespolizei: Zwei Polizisten werden in “voller Uniform“ als Zeichen des Protestes an der Kiellinie ins Wasser springen – ihnen wird so buchstäblich das Wasser bis zum Hals stehen. Damit soll symbolisch der Protest gegen angekündigte Personaleinsparungen deutlich werden. Im Anschluss wird das– dann nasse Flugblatt – der Staatskanzlei übergeben.

Es kann für die GdP keine einzige Stelle abgebaut werden, weil

 

schon jetzt anerkannt 160 Stellen in der Polizei fehlen

schon jetzt die Reaktionszeiten teilweise viel zu lang sind

schon jetzt die Arbeitsverdichtung bei unseren Kolleginnen und Kollegen zu einem hohen Krankenstand führt

schon jetzt die Belastung des täglichen Dienstes an die Grenzen stößt

schon jetzt der Anteil der lebensälteren Kollegen im Wechselschichtdienst immer höher wird

schon jetzt die Einsatzzahlen stetig steigen bei einem immer höher werdenden Gewaltpotential

schon jetzt die Polizei neuen Formen der Kriminalität wie z.B. Cybercrime nur hinterherläuft.

 

Wenn wir weiter eine Bürgerpolizei bleiben wollen, darf es keinen Stellenabbau bei der Landespolizei geben – im Gegenteil: Wir fordern mehr Personal für eine auch in Zukunft verlässliche, bürgerfreundliche Landespolizei.

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