Der öffentliche Dienst als Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland

24. Juni 2013 | Themenbereich: dbb Beamtenbund, Interessenvertretungen | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich würdigte anlässlich des „Tages der Vereinten Nationen für den öffentlichen Dienst“ (23.6.) die Bedeutung des öffentlichen Dienstes für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland: „“Der öffentliche Dienst spiegelt den Fortschritt unserer Gesellschaft wieder und ist zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland geworden. Hier haben sich auch die Reformen und Modernisierungen der letzten Jahre ausgezahlt. Sie sichern dem öffentlichen Dienst heute eine hervorragende Ausgangsposition für den demografischen Wandel.““

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln vom Oktober 2012 nimmt Deutschland inzwischen den 5. Platz der besten Industriestandorte der Welt – nach den USA, Schweden, Dänemark und der Schweiz – ein und hat sich damit seit 1995 um neun Plätze verbessert. Bei den Kriterien „Ordnungsrahmen, Bürokratie und Rechtssicherheit“ steht Deutschland sogar auf den Plätzen zwei und drei. „“Es war also richtig, alle Kräfte für die Modernisierung unserer Verwaltungsstrukturen und des Dienstrechts zu bündeln und dabei darauf zu achten, die nachfolgenden Generationen finanziell nicht zu überfordern““, so der Bundesinnenminister. Nur durch den Stellenabbau in der Bundesverwaltung und moderate Lohnzuwächse sei es in den letzten Jahren finanziell möglich geworden, an den nötigen Stellen zu investieren. Unter dem Konsolidierungsdruck der Haushalte sei auch der Handlungsdruck gestiegen, die Arbeits- und Verwaltungsabläufe zu modernisieren. Weitere Verbesserungen seien mit dem E-Government-Gesetz bereits geschaffen worden.

„“Die öffentlichen Arbeitgeber müssen sich nun verstärkt um den „Wissensnachschub“ in ihren Verwaltungen durch die Einstellung von qualifiziertem Nachwuchs kümmern““, fordert der Bundesinnenminister mit Blick auf die in den kommenden Jahren zunehmenden Altersabgänge. „“Wir alle wollen schließlich, dass staatliche Leistungen auch in Zukunft hochwertig und verlässlich bleiben.““

Der Bundesinnenminister kündigte an, dass sich auf dem in der kommenden Woche unter seiner Schirmherrschaft stattfindenden „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ Experten und Führungskräfte aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über wichtige Zukunftsthemen austauschen werden.

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