BDWi trifft Parlamentskreis Mittelstand von CDU/CSU

24. Juni 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

In der vorletzten Sitzungswoche des Bundestags trafen sich Vertreter des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) mit dem Parlamentskreis Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Unter der Leitung des Vorsitzenden Christian von Stetten nahmen die Vorsitzenden von Wirtschafts- und Innenausschuss, Ernst Hinsken und Wolfgang Bosbach, die umweltpolitische Sprecherin Marie-Luise Dött, der Obmann im Gesundheitsausschuss, Dr. Rolf Koschorrek, und der Innenpolitiker Stephan Mayer teil. Das Gespräch wurde seitens des BDWi von Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen moderiert.

Der Leiter des Hauptstadtbüros des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Dr. Berthold Stoppelkamp, wies darauf hin, dass die private Sicherheitswirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung in Deutschland erbringe. In Anbetracht des anspruchsvollen Aufgabenvolumens sei es jedoch erforderlich, den Zugang zur Branche strenger zu regeln. Bislang müsse nur die Teilnahme an einer Unterrichtung nachgewiesen werden, um in der Branche tätig zu werden oder ein Unternehmen zu gründen. Der BDSW mache sich für eine obligatorische Sachkundeprüfung stark. Für die Unternehmensgründung hingegen solle eine abgeschlossene Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft erforderlich sein. Neben dem Branchenzugang müsse auch das Bewusstsein für den Wirtschaftsschutz in Deutschland gestärkt werden. Sonst drohe insbesondere dem Mittelstand die Ausspionierung und damit der Verlust von Know-how.

Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfang Bosbach, antwortete, dass er die Einschätzung zur Bedeutung der Branche teile. Man müsse beim Zugang aber in Abhängigkeit von der jeweiligen Aufgabe differenzieren. Bei der Regulierung der Branche seien die Innenpolitiker aber nicht federführend.

 

 

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